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[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] '''Suno''' ist ein [[Götter|Gott]] in [[Barsaive]] und ein Sohn des [[Mynbruje]] und der [[Garlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist bekannt als ''Sonnengott''. Er steht für ''Talent, die Künste und die Inspiration''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Namen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die theranische Entsprechung des Suno ist [[Clarius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter balmarischer Name für Klarios ist ''Granion''.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno vorrangig bekannt als Gott der musischen Inspiration.&lt;br /&gt;
Deswegen wird er vor allem von Künstlern, Musikern und Dichtern verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auch ein Gott der Tugend, der für geistige und körperliche Ideale steht.&lt;br /&gt;
Deshalb ist er der Schutzpatron der Aristokraten und  lehrt sie Erhabenheit und edle Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suno hält alle dazu an, ihre Potentiale und Talente zu steigern und zu verbessern.&lt;br /&gt;
Auch Etikette, Selbstdisziplin und Rhetorik werden dem Gott zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kult ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suno wurde von den Barsavern aus Thera übernommen. Dort ist Clarius ein mächtiger Hauptgott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno ein Gott, der hauptsächlich eine Bedeutung für den Adel und Kunstschaffende und damit in der städtischen Kultur besitzt.&lt;br /&gt;
Bei der Landbevölkerung findet er weniger Verehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beten viele Bauern zu dem alten balmarischen Sonnengott, den sie ''Granion'' nennen. Er spielt vorrangig als Gott der Jahresverlaufs eine Rolle und die Bauern feiern zu den Sonnenwenden große Feste für den Gott.&lt;br /&gt;
Die aristokratischen Züge fehlen bei Suno gänzlich, aber viele Gelehrte behaupten, dass er mit Suno identisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Sunos Feuersegen?) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Entflammen eines Lager- oder Herdfeuers formt der Questor die Hände zu einem Fächer und spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 450px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Erhabener Herr der Tugenden, den die Altvorderen Granion nannten!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''ich bitte Euch;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''schenkt uns vom Feuer der celestischen Krone.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zeichen des Suno ist die ''Sonne''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellt man ihn häufig als ''weißen Schwan'' dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutzpatron der Höfe verwendet man das Symbol eines ''goldenen Lorbeerkranzes'' für den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] '''Suno''' ist ein [[Götter|Gott]] in [[Barsaive]] und ein Sohn des [[Mynbruje]] und der [[Garlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist bekannt als ''Sonnengott''. Er steht für ''Talent, die Künste und die Inspiration''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Namen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die theranische Entsprechung des Suno ist [[Clarius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter balmarischer Name für Klarios ist ''Granion''.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno vor allem bekannt als Gott der musischen Inspiration.&lt;br /&gt;
Deswegen wird er vor allem von Künstlern, Musikern und Dichtern verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auch ein Gott der Tugend, der für geistige und körperliche Ideale steht.&lt;br /&gt;
Deshalb ist er der Schutzpatron der Aristokraten und  lehrt sie Erhabenheit und edle Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suno hält alle dazu an, ihre Potentiale und Talente zu steigern und zu verbessern.&lt;br /&gt;
Auch Etikette, Selbstdisziplin und Rhetorik werden dem Gott zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kult ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suno wurde von den Barsavern aus Thera übernommen. Dort ist Clarius ein mächtiger Hauptgott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno ein Gott, der hauptsächlich eine Bedeutung für den Adel und Kunstschaffende und damit in der städtischen Kultur besitzt.&lt;br /&gt;
Bei der Landbevölkerung findet er weniger Verehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beten viele Bauern zu dem alten balmarischen Sonnengott, den sie ''Granion'' nennen. Er spielt vorrangig als Gott der Jahresverlaufs eine Rolle und die Bauern feiern zu den Sonnenwenden große Feste für den Gott.&lt;br /&gt;
Die aristokratischen Züge fehlen bei Suno gänzlich, aber viele Gelehrte behaupten, dass er mit Suno identisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Sunos Feuersegen?) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Entflammen eines Lager- oder Herdfeuers formt der Questor die Hände zu einem Fächer und spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 450px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Erhabener Herr der Tugenden, den die Altvorderen Granion nannten!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''ich bitte Euch;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''schenkt uns vom Feuer der celestischen Krone.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zeichen des Suno ist die ''Sonne''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellt man ihn häufig als ''weißen Schwan'' dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutzpatron der Höfe verwendet man das Symbol eines ''goldenen Lorbeerkranzes'' für den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] '''Suno''' ist ein [[Götter|Gott]] in [[Barsaive]] und ein Sohn des [[Mynbruje]] und der [[Garlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist bekannt als ''Sonnengott''. Er steht für ''Talent, die Künste und die Inspiration''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Namen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die theranische Entsprechung des Suno ist [[Clarius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter balmarischer Name für Klarios ist ''Granion''.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno vor allem bekannt als Gott der musischen Inspiration.&lt;br /&gt;
Deswegen wird er vor allem von Künstlern, Musikern und Dichtern verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auch ein Gott der Tugend, der für geistige und körperliche Ideale steht.&lt;br /&gt;
Deshalb ist er der Schutzpatron der Aristokraten und  lehrt sie Erhabenheit und edle Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suno hält alle dazu an, ihre Potentiale und Talente zu steigern und zu verbessern.&lt;br /&gt;
Auch Etikette, Selbstdisziplin und Rhetorik werden dem Gott zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kult ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suno wurde von den Barsavern aus Thera übernommen. Dort ist Clarius ein mächtiger Hauptgott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno ein Gott, der hauptsächlich eine Bedeutung für den Adel und Kunstschaffende und damit in der städtischen Kultur besitzt.&lt;br /&gt;
Bei der Landbevölkerung findet er weniger Verehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beten viele Bauern zu dem alten balmarischen Sonnengott, den sie ''Granion'' nennen. Er spielt vorrangig als Gott der Jahresverlaufs eine Rolle und die Bauern feiern zu den Sonnenwenden große Feste für den Gott.&lt;br /&gt;
Die aristokratischen Züge fehlen bei Suno gänzlich, aber viele Gelehrte behaupten, dass er mit Suno identisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Sunos Feuersegen?) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Entflammen eines Lager- oder Herdfeuers formt der Questor die Hände zu einem Fächer und spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 450px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Erhabener Herr der Tugenden, den die Altvorderen Granion nannten!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''ich bitte Euch;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''schenkt uns vom Feuer der celestischen Krone.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zeichen des Suno ist die ''Sonne''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellt man ihn häufig als ''weißen Schwan'' dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutzpatron der Höfe verwendet man das Symbol eines ''goldenen Lorbeerkranzes'' für den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]][[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Barsaive]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: Die Seite wurde neu angelegt: „{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |- ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Suno |- | colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|zentriert |- |style=&amp;quot;background-color:#…“&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] '''Suno''' ist ein [[Götter|Gott]] in [[Barsaive]] und ein Sohn des [[Mynbruje]] und der [[Garlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist bekannt als ''Sonnengott''. Er steht für ''Talent, die Künste und die Musik''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Namen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die theranische Entsprechung des Suno ist [[Clarius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter balmarischer Name für Klarios ist ''Granion''.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno vor allem bekannt als Gott der musischen Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Schutzpatron der Aristokraten und Künstler und lehrt sie Erhabenheit und edle Schönheit.&lt;br /&gt;
Suno hält alle dazu an, ihre Potentiale und Talente zu steigern und zu verbessern.&lt;br /&gt;
Auch Etikette, Selbstdisziplin und gepflegte Konversation werden dem Gott zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auch ein Gott der Tugend, der für geistige und körperliche Ideale steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kult ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suno wurde von den Barsavern aus Thera übernommen. Dort ist Clarius ein mächtiger Hauptgott.&lt;br /&gt;
In Barsaive ist Suno ein Gott, der hauptsächlich eine Bedeutung für den Adel und Kunstschaffende und damit in der städtischen Kultur besitzt.&lt;br /&gt;
Bei der Landbevölkerung ist er eher unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beten viele Bauern zu dem alten balmarischen Sonnengott, den sie ''Granion'' nennen. Er spielt vorrangig als Gott der Jahresverlaufs eine Rolle und die Bauern feiern zu den Sonnenwenden große Feste für den Gott.&lt;br /&gt;
Die aristokratischen Züge fehlen bei Suno gänzlich, aber viele Gelehrte behaupten, dass er mit Suno identisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Sunos Feuersegen?) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Entflammen eines Lager- oder Herdfeuers formt der Questor die Hände zu einem Fächer und spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 450px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Erhabener Herr der Tugenden, den die Altvorderen Granion nannten!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''ich bitte Euch;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''schenkt uns vom Feuer der celestischen Krone.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zeichen des Suno ist die ''Sonne''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellt man ihn häufig als ''weißen Schwan'' dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutzpatron der Höfe verwendet man das Symbol eines ''Lorbeerkranzes'' für den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]][[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Barsaive]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
* [[Abdrushin]]&lt;br /&gt;
* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
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* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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|-  &lt;br /&gt;
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* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
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* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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				<updated>2019-03-09T20:58:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Datei:Titelbild.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|  &amp;lt;big&amp;gt;[[Kalender#15._Nauloar, Fest der Nauda|'''15. Nauloar 351 i.J.P.''']]&amp;lt;/big&amp;gt; || style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|&amp;lt;u&amp;gt;'''Kapitel 21:'''&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
* [[Abdrushin]]&lt;br /&gt;
* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
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* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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				<updated>2019-03-09T20:56:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|  &amp;lt;big&amp;gt;[[Kalender#15._Nauloar, Fest der Nauda|'''15. Nauloar 351 i.J.P.''']]&amp;lt;/big&amp;gt; || style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|&amp;lt;u&amp;gt;'''Kapitel 21:'''&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
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|-  &lt;br /&gt;
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* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
* [[Abdrushin]]&lt;br /&gt;
* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2019-03-09T20:55:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Titelbild.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitat-Laonerdo.png|800px|zentriert]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
* [[Abdrushin]]&lt;br /&gt;
* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Titelbild.png|800px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Zitat-Laonerdo.png|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
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* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
* [[Abdrushin]]&lt;br /&gt;
* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2019-03-09T20:54:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Titelbild.png|800px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitat-Laonerdo.png|800px|zentriert]]&lt;br /&gt;
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|-  &lt;br /&gt;
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* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
* [[Abdrushin]]&lt;br /&gt;
* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2019-03-09T20:52:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Zitat-Laonerdo.png|800px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titelbild.png|800px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto; width: 900px; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Regionen.png|30px|left|link=Regionen]][[Regionen]]  || style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]][[Astralraum]]  || style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Spielregeln.png|30px|left|link=Spielregeln]][[Spielregeln]]  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Arena.png|30px|left|link=Adarians Arena]][[Adarians Arena]] || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Buch.png|30px|left|link=Octavias Bibliothek]][[Octavias Bibliothek]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]][[Bewohner]] || style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Helden.png|30px|left|link=Helden]][[Helden]] ||   style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left|link=Arsenal]][[Arsenal]]  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Taverne.png|30px|left|link=Henks Taverne]][[Henks Taverne]] || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Archiv.png|30px|left|link=Archorbars Archiv]][[Archorbars Archiv]] (GM) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Geschichte.png|30px|left|link=Geschichte]][[Geschichte]] || style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]][[Abenteuer]]  || style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Naturkunde.png|30px|left|link=Naturkunde]][[Naturkunde]] || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Tempel.png|30px|left|link=Kenjis Tempel]][[Kenjis Tempel]] || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Gemeinsame Planung.png|30px|left|link=Gemeinsame Planung]][[Gemeinsame Planung]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|  &amp;lt;big&amp;gt;[[Kalender#15._Nauloar, Fest der Nauda|'''15. Nauloar 351 i.J.P.''']]&amp;lt;/big&amp;gt; || style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|&amp;lt;u&amp;gt;'''Kapitel 21:'''&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;| &amp;lt;u&amp;gt;'''Wichtige Einträge:'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
* [[Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
* [[Ferolax Oreangle]]&lt;br /&gt;
* [[Abdrushin]]&lt;br /&gt;
* [[Roana Dernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Arasmeer]]&lt;br /&gt;
* [[Baiula Spei]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[Flaschenpost]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Mini-A.png|100px|zentriert|link=Adarian von Wallenrode]] || style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Mini-H.png|100px|zentriert|link=Henk Hjaldinger]]&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Adarian von Wallenrode|Adarian]] ||  style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Henk Hjaldinger|Henk]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Mini-K.png|100px|zentriert|link=Kenjiro Asai]] || style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Mini-O.png|100px|zentriert|link=Octavia]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Kenjiro Asai|Kenji]] ||  style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Octavia]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 30%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;Lesenswerte Einträge&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Regionen.png|15px|right|link=Regionen]][[Arasmeer]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Bewohner.png|15px|right|link=Bewohner]][[Menschen]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Geschichte.png|15px|right|link=Geschichte]][[Torians Völkerzug]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Astralraum.png|15px|right|link=Astralraum]][[Elemente]] &lt;br /&gt;
|-|  &lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Abenteuer.png|15px|right|link=Abenteuer]][[Pyrrhons Brief]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Spielregeln.png|15px|right|link=Spielregeln]][[Fertigkeiten]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Arsenal.png|15px|right|link=Arsenal]][[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#eee5c6;&amp;quot;|[[Datei:Icon-Naturkunde.png|15px|right|link=Naturkunde]][[Pelzmade]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tagcloud style=&amp;quot;background-color: ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/tagcloud&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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				<updated>2019-03-09T20:46:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Artefakte</title>
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				<updated>2019-01-18T11:24:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Luftschiffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;Artefakte:&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Waffen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Amenonuhoko]]&lt;br /&gt;
* [[Befreier]]&lt;br /&gt;
* [[Donnerschlag]]&lt;br /&gt;
* [[Klinge der Enodia]]&lt;br /&gt;
* [[Lamyasùre]]&lt;br /&gt;
* [[Reißzahn]]&lt;br /&gt;
* [[Siegesstahl]] war das Schwert des berühmten Helden [[Karastan]]. Sein nächster Besitzer war [[Adarian von Wallenrode]].&lt;br /&gt;
* [[Skarrsax]]&lt;br /&gt;
* [[Das Kästchen des Apianuk]]&lt;br /&gt;
* [[Ganbards Stab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Rüstungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Windstreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftschiffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftschiffe erhalten ihre erstaunliche Flugfähigkeit durch die Aufladung ihres Rumpfes mit elementarer Luft. Das ursprünglich trollische, heilige Ritual wird inzwischen von einigen aloranischen, menschlichen Völkern beherrscht, hat aber nicht mehr viel gemein mit dem kultischen Brauch der Trolle. Die astrale Durchdringung macht die Luftschiffe per Definition zu magischen Artefakten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Der Rabe]]&lt;br /&gt;
* [[K'eygha]]&lt;br /&gt;
* [[Marauda]]&lt;br /&gt;
* [[Maraudana]]&lt;br /&gt;
* [[Maraudana II]]&lt;br /&gt;
* [[Nordstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffe ==&lt;br /&gt;
* [[Baiulus Spei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmuck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Amulett der Barildis]]&lt;br /&gt;
* Die '''Eherne Kette''' lag in [[Orilo]]s Schrein zu Barst und ist ein Teil des [[Das Geheimnis um den Zugang zu Orilos Scheitel | Schlüssels]] zu [[Orilos Scheitel]].&lt;br /&gt;
* [[Phexamulett]]&lt;br /&gt;
* [[Stein der Wahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Objekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dichithor]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
* [[Hand von Gelmoghk]]&lt;br /&gt;
* [[Herzstein]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[xottak'Kaar|Xottak'Kaar]]&lt;br /&gt;
* [[Zauberfänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magische Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alchemistische Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Cabalae Verior Descriptio''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Cora]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Integria_.28Integritien.29|Integritien]]. Es wurde von ''Basilius Ostanes'' (''geb.'' 23. Nauloar 286 [[n.A.]]/84 [[v.J.P.]]; ''gest.'' 14. Nauloar 363 n.A./7 v.J.P.) im Jahr 333 n.A. (-37 [[i.J.P.]]) fertiggestellt und in den Jahren 326/327 i.J.P. von [[Abraxa Cibinensis |A. Cibinensis]] und [[Morea Octavia|M. Octavia]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet in der Übertragung: ''&amp;quot;Cabalae Verior Descriptio - das ist Gründliche Beschreibung Erweisung aller natürlichen und über natürlichen Dingen / Wie durch das Verbum Fiat alles erschaffen / Und darnach durch das Centrum Coeli &amp;amp; Terrae, so sein überhimmlisch Liecht und unbegreiflich Feuer ist / generirt, nutrirt, regiert und corrumpirt wird.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Der Wasserstein der Weysen''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] im [[Königreich der Olburger]]. Es entstammt der Feder von Großmeister [[Nikolas Flamel]] und wurde in den Jahren 272-277 [[i.J.P.]] in Olburg niedergeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist das zweite Werk des berühmten Olburger Großmeisters und es enthält die Herstellung der Universal-Tinktur. Es ist in dunkelblauem Leder gebunden und trägt vorne auf dem Deckel eine goldene Träne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Titel des Werkes lautet: ''&amp;quot;Der Wasserstein der Weysen. Oder Chymisches Tractätlein / darin der Weg gezeyget / die Materia genennet / vnd der Process beschrieben wird / zu dem hohen Geheymnüs der Universal-Tinctur zu kommen, von Nikolas Flamel auf Olburg.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Buch-Hell-scheinende Sonne.png|100px|thumb|right|“Die hell-scheinende Sonne“]]Das Buch '''Die hell-scheinende Sonne''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] im [[Königreich der Olburger]]. Es entstammt der Feder von Großmeister [[Nikolas Flamel]] und wurde in den Jahren 260-266 [[i.J.P.]] in Olburg niedergeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist das erste Werk des berühmten Olburger Großmeisters und es enthält die Essenz seiner jahrelangen praktischen Forschungen. Es wurde in dunkelblauem Leder gebunden mit goldenen Beschlägen und trägt vorne auf dem Deckel eine strahlende, goldene Sonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständiger Titel des Werkes lautet: ''&amp;quot;Die hell-scheinende Sonne am alchymischen Firmament des olburger Horizonts. Das ist: Großmeister Nikolas Flamels Manusscriptum, Oder sonderbares noch niemals heraus-gegebenes Buch / Welches er ehedessen an Herrn [[Oleric II.]] König der Olburger / gesendet / und darinnen die dunckelste und schwehrste Sachen der chymische Kunst mit einer ungemeinen Deutlichkeit erkläret hat.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Lapis animalis microcosmicus''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Funa]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Divitia_.28Divitien.29|Divitien]], welches ''Casparum Hornium'' zugeschrieben wird. Ursprünglich auf Theranisch verfasst wurde es um das Jahr 100 [[i.J.P.]] von ''Johann von Loen'' in [[Iopos]] ins Barsavische übertragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein gesuchtes Werk des legendären Alchemisten ''Casparum Hornium''. Es ist in gelbem Leder mit Goldlettern gebunden und der alternative Titel des Buches lautet: ''&amp;quot;Die höchste Arznei / aus der kleinen Welt / des menschlichen Leibes&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich befasst es sich mit der Herstellung von Reagenzien aus dem menschlichem Körper, also u.A. mit Nierensteinen, getrockneten Drüsen, Knochensplitter, etc. Das Werk ist in manchen Teilen geächtet, weil es in mancherlei Hinsicht an Nekromantie erinnert. Die Rezepte erfordern Leichenteile, die am besten frisch entnommen werden sollten, um eine höhere Potenzierung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Jerris]] in [[Barsaive]]. Es wurde von ''Melchior'' und ''[[Abraxa Cibinensis]]'' während der 3. [[plagen|Plage]] im Jahr 229 [[i.J.P.]] fertiggestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein rares, gesuchtes Werk, in welchem Melchior die Ergebnisse seiner langjährigen gemeinsamen Forschungen mit seiner Tochter Abraxa zusammengestellt hat. Es ist ein dickes Buch mit Holzdeckeln mit roten Lettern beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet: ''&amp;quot;Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica / oder / Der Leitungs-Faden Zu Dem Alchymischen Labyrinth, um sicher darinnen zugehen / durch das Licht der Erfahrung / aller Hand-Arbeiten und Griffe die in dieser Kunst erfordert werden / mit neuen schönen Erfindungen / und einigen sehr nützlichen Geheimnüssen versehen, von M.+A. Cibinensis.&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom M.M.A.M. sollen mehrere Abschriften im Olburger Königreich im Umlauf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Mysterium Magnum''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Virectum]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Acia_.28Acien.29|Acien]]. Es wurde von ''Benedictus zu Virectum'' im Jahr 425 n.A. fertiggestellt und in den Jahren 328/329 i.J.P. von [[Abraxa Cibinensis |A. Cibinensis]] und [[Morea Octavia|M. Octavia]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet in der Übertragung: ''&amp;quot;Mysterium Magnum / -:-  / Nodus Sophicus Enodatus / Das ist / Das allergrösseste Geheimnis / von Benedictus zu Virectum /.:.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Buchtitel.png|200px|thumb|right|Vollständiger Titel des ''Sod Riqqavon We-serefa'']]Das '''Sod Riqqavon We-serefa''' ist ein altes, alchemistisches Werk, welches dem Al'Dhagar ''Chalib Ibn Yazid'' zugeschrieben wird. Es wurde im Jahr 211 [[i.J.P.]] von [[Abraxa Cibinensis|A. Cibinensis]] in [[Jerris]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein seltenes Werk, welches von Kennern gesucht und geschätzt wird. Es ist in rotbraunem Leder eingebunden und trägt auf dem Deckblatt in goldenen Lettern den Titel &amp;quot;Sod Riqqavon We-serefa&amp;quot;, auf der ersten Seite steht dann der vollständige Titel des Buches: ''&amp;quot;Das Geheimnuß der Verwesung und Verbrennung aller Dinge, nach seinen Wundern im Reich der Natur und Gnade, Macro et Microcosmic, als die Schlüssel: Dadurch der Weeg der Verbesserung eröffnet, das verborgene der Creaturen entdecket, und die Verklärung des sterblichen Leibes gründlich erkant wird.&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alchemist und Author des Buches ''Chalib Ibn Yazid'' vermachte das Werk an seinen Sohn ''Jeruff Ibn Chalib''. Dieser gab das Werk an ''Melchior Cibinensis'' weiter. Das Buch wurde erst 211 i.J.P. von Abraxa Cibineris zum ersten Mal aus dem Al'Dhagar ins Barsavische übersetzt. Ihrem Vater, der Alchemist Melchior Cibinensis, gelang es zuvor mit Inspiration dieses Buches ein Mittel herzustellen, welches den Alterungsprozess seine Tochter Abraxa auf ein drittel verlangsamte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alchemist [[Erlerig Darrow]] hat mit Hilfe dieses Buches ein Rezept für etwas entwickelt, was er den [[Herzstein]] nannte. Der Herzstein ist so etwas wie eine sehr starke Energiequelle, mit der vitale Energien zurückgebracht und erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arkane Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Metallum Arcanae]]''' ist der magietheoretische Aufsatz des theranischen Magiers [[Iustus Trebatius]] über die unterschiedlichen Arten von Orichalcum und ihre Wirkweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwarzmagische Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Buch notwendiger Qualen''' ist ein oftkopiertes dämonologisches Werk von [[Pagal Guenna]]. Es wurde während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch fasst in erweiterter Form die beiden Schriften ''Durch den Schmerz ins neue Sein'' und ''Transformation durch Leiden'' zusammen und gibt darüber hinaus praktische Anweisungen zu den schwarzmagischen Riten, durch welche die Transformation eingeleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Buch der alten Namen''' ist ein äußerst seltener dämonologischer Grimoire und wurde von [[Xott'Umr]] im Jahr 81 [[i.J.P.]] zur Beginn der ersten [[plagen|Plage]] niedergeschrieben. Es steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Buch der alten Namen'' tauchen die uralten, unheiligen Namen von Utukk'Xul und seinen Dienern wieder in der Welt auf. Zusammen mit dem ''Ossadogowah'' bildet er die Basis, um die uralten Dämonen wieder zu beschwören und sich in ihren Dienst zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Die Lehre vom Untergang''' ist ein rares dämonologisches Werk und wurde in der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) von [[Asaru Alim'Nunna]] verfasst. Es steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk setzt sich mit einem Überleben zur Zeiten der Plage auseinander. Es kommt zu dem Schluss, dass ein Überleben nur durch Anpassung erfolgen kann. Um sich an die veränderte Situation durch die Plage anzupassen, sind bestimmte Riten notwendig, die den Körper und den Geist so verändern, dass er in der neuen Umwelt überleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Utukk-Xul.jpg|100px|thumb|right|Seite des Buches mit der Abbildung von Utukk'Xul ]]'''Die schaffende Kraft der Zersetzung''' ist ein extrem seltenes dämonologisches Werk von [[Pagal Guenna]]. Es wurde während der ersten Plage (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch beschreibt das Wesen vom Dämonenfürsten [[Utukk'Xul]] und sein Gefolge. Es ist nur von Schwarzmagiern des [[Bund von Utukk'Xul|Bundes]] lesbar, alle Nichtinitierten des Kultes machen die Erfahrung, dass sich das Buch in ihren Kopf bohrt und sie nach und nach in Beschlag nimmt. Als das Buch den Helden in die Finger viel und sie darin lesen wollten, wurde allen extrem übel und sie klappten das Buch sofort wieder zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang nur Octavia, länger darin zu suchen, um eine Sigille von Utukk'Xul ausfindig zu machen. Diese konnte von Octavia kopiert werden und sie wurde bereits von der [[Malthusbruderschaft]] bei [[Shmiek'Tash]] dazu benutzt, um die [[Hand von Gelmoghk]] auf die Schwingung von Utukk'Xul zu bringen. Anschließend stellten die Helden die Sigille den Lichtträgern und dem theranischen Magier [[Iustus Trebatius]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schrift '''Durch den Schmerz ins neue Sein''' ist von [[Pagal Guenna]] während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst. Sie umfasst nur 5 Seiten und steht in allen Regionen [[barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift ist während der ersten Plage in Umlauf gelangt und soll die Menschen dazu verführen, die Schmerzen der Transformation auf sich zu nehmen und sich der &amp;quot;Weiterentwicklung&amp;quot; nicht zu verschließen. Die Fortsetzung der Schrift findet sich in einem Text, der mit ''Transformation durch Leiden'' überschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Ossadogawah''' ist ein äußerst seltener dämonologischer Grimoire und wurde von [[Xott'Umr]] im Jahr 81 [[i.J.P.]] zur Beginn der ersten Plage niedergeschrieben. Er steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Ossadogawah'' werden die uralten Riten der Vorzeit beschrieben, mit denen Utukk'Xul und seine Diener vor Urzeiten angebetet und beschworen wurden. Zusammen mit dem ''Buch der alten Namen'' bildet er die Basis, um die uralten Dämonen wieder zu beschwören und sich in ihren Dienst zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schrift '''Transformation durch Leiden''' ist von [[Pagal Guenna]] während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst. Sie umfasst nur sieben Seiten und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift ist während der ersten Plage in Umlauf gelangt und ist die Fortsetzung der Schrift ''Durch den Schmerz ins neue Sein''. Sie soll die Menschen davon überzeugen, dass die Leiden, die der Körper unter der dämonischen Beeinflussung durchlebt, ein notwendiger Schritt zur &amp;quot;Höherentwicklung&amp;quot; darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zauberbücher ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schriftrolle '''[[Die Beschwörung von Gamori und seiner Kraft]]''' beschreibt den [[Dämonen|Dämon]] Gamori und seine Anrufung, Bannung und Entlassung zwecks Dienstbarmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Die dreimal schwarze Katze]]''' ist ein Zauberbuch aus dem [[Königreich der Olburger]]. Der vollständige Titel lautet: ''Die dreimal schwarze Katze - Führer der Schwarzkunst - oder Das neunmal versiegelte Buch der höchsten Geheimnisse des Lebens und des Todes''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ezerunom1.png|150px|thumb|right|Titelseite des Ezerunom]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''[[Ezerunom]]''' (pazumisch für „''Namen der Verdammnis''“) ist ein einzigartiger dämonologischer Grimoire unbekannter Herkunft. Als Verfasser wird ''Atu Nekelmu Asar'' genannt. Das Buch befindet sich im Besitz der [[Baba Jaga]] aus dem [[Barsaive#Landschaften|Servosdschungel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichtsbücher ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''[[Buch des Bundes]]''' wurde von der [[Malthusbruderschaft]] geschrieben, und es enthält ihr gesammeltes Wissen über den [[Bund von Utukk'Xul]]. Bisher konnten nur wenige Seiten von den [[Helden]] geborgen werden, viele sind ein Opfer der Flammen geworden. Anscheinend wurde versucht, die existierenden Exemplare des Buches zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Erinnerung der Ahnen''' ist der Titel des ersten Buches der [[Chroniken von Veldun]]. Es wurde von [[Elben]] vor Urzeiten verfasst und kann in den Hallen von [[Talon Lethiel]] eingesehen werden. Das Buch befasst sich mit der Erschaffung der Welt durch die [[Archonten]] und mit der Erschaffung der Alten und neuen [[Bewohner|Rassen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Sprache der Pazumer''' ist das erste Werk von ''Publius Manius Dico'' und wurde 703 [[n.A.]] in Thera verfasst. Es entschlüsselt erstmalig die uralte Sprache der [[Pazumer]]. Das Werk ist in Fachkreisen umstritten und viele Sprachforscher kritisieren Dicos oftmals intuitiven und nicht immer nachvollziehbaren Angang, mit dem er seine Übersetzungen und Thesen gefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk äußert Dico die These, dass jene Ishturstämme, welche mit einheimischen Barbarenclans die alte Kultur der [[Umêler]] gegründet haben, Nachfahren der Pazumer gewesen sein müssen, da ihr Name von dem Pazumer Ausdruck &amp;quot;''Uhemêl''&amp;quot;, der von Dico als &amp;quot;''am Rande/Ufer liegend''&amp;quot; übersetzt wird, abgeleitet sei. Viele Forscher halten diese Herleitung allerdings für gewagt und spekulativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Die Tage und Taten von Barsaive''' ist das wohl berühmteste Geschichtsbuch aus [[Barsaive]] und wurde von dem berühmten Zwergenhistoriker [[Thorin Hammertven]] verfasst. Das Werk gilt als absolutes Standardwerk und befasst sich mit der &amp;lt;big&amp;gt;[[Geschichte von Barsaive]]&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die '''[[Geschichte des Theranischen Imperiums]]''' fasst die Historie Theras zusammen und gibt einen geschichtlichen Überblick der Entwicklung des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Enzyklopedien ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Naturalis Historia]]''' ist die inzwischen 37 Bände umfassende Sammlung der naturkundlichen Errungenschaften des theranischen Reiches, begründet von dem Gelehrten [[Gaius Plinius Secundus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reiseberichte ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Der Norden Alorans]]''' ist der Reisebericht der Luftschiff-Expedition von [[Bartôlomas vel Dirigan]], Kartographer aus [[Travar]], in den Jahren 250-255 [[i.J.P.]] in den [[Der Norden|Norden]] [[Aloran|Alorans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Religiöse Schriften ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Die Botschaft der Passionen]]''' ist ein weitverbreitetes Werk in Barsaive und wurde zu Beginn der barsavischen Zeitrechnung im Jahre 0 [[i.J.P.]] von [[Mutter Hylderid]] empfangen und bildet die Grundlage für den Passionsglauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arsenal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Artefakte&amp;diff=14572</id>
		<title>Artefakte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Artefakte&amp;diff=14572"/>
				<updated>2019-01-18T11:24:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Luftschiffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;Artefakte:&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Waffen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Amenonuhoko]]&lt;br /&gt;
* [[Befreier]]&lt;br /&gt;
* [[Donnerschlag]]&lt;br /&gt;
* [[Klinge der Enodia]]&lt;br /&gt;
* [[Lamyasùre]]&lt;br /&gt;
* [[Reißzahn]]&lt;br /&gt;
* [[Siegesstahl]] war das Schwert des berühmten Helden [[Karastan]]. Sein nächster Besitzer war [[Adarian von Wallenrode]].&lt;br /&gt;
* [[Skarrsax]]&lt;br /&gt;
* [[Das Kästchen des Apianuk]]&lt;br /&gt;
* [[Ganbards Stab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Rüstungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Windstreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftschiffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftschiffe erhalten ihre erstaunliche Flugfähigkeit durch die Aufladung ihres Rumpfes mit elementarer Luft. Das ursprünglich trollische, heilige Ritual wird inzwischen von einigen aloranischen, menschlichen Völkern beherrscht, hat aber nicht mehr viel gemein mit dem kultischen Brauch der Trolle. Die astrale Durchdringung macht die Luftschiffe per Definition zu magischen Artefakten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Der Rabe]]&lt;br /&gt;
* [[K'eygha]]&lt;br /&gt;
* [[Marauda]]&lt;br /&gt;
* [[Maraudana]]&lt;br /&gt;
* [[Maraudana II]]&lt;br /&gt;
* [[Nordstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffe ==&lt;br /&gt;
* [[Baiulus Spei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmuck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Amulett der Barildis]]&lt;br /&gt;
* Die '''Eherne Kette''' lag in [[Orilo]]s Schrein zu Barst und ist ein Teil des [[Das Geheimnis um den Zugang zu Orilos Scheitel | Schlüssels]] zu [[Orilos Scheitel]].&lt;br /&gt;
* [[Phexamulett]]&lt;br /&gt;
* [[Stein der Wahrheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Objekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dichithor]]&lt;br /&gt;
* [[Drachentränen]]&lt;br /&gt;
* [[Hand von Gelmoghk]]&lt;br /&gt;
* [[Herzstein]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[xottak'Kaar|Xottak'Kaar]]&lt;br /&gt;
* [[Zauberfänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magische Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alchemistische Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Cabalae Verior Descriptio''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Cora]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Integria_.28Integritien.29|Integritien]]. Es wurde von ''Basilius Ostanes'' (''geb.'' 23. Nauloar 286 [[n.A.]]/84 [[v.J.P.]]; ''gest.'' 14. Nauloar 363 n.A./7 v.J.P.) im Jahr 333 n.A. (-37 [[i.J.P.]]) fertiggestellt und in den Jahren 326/327 i.J.P. von [[Abraxa Cibinensis |A. Cibinensis]] und [[Morea Octavia|M. Octavia]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet in der Übertragung: ''&amp;quot;Cabalae Verior Descriptio - das ist Gründliche Beschreibung Erweisung aller natürlichen und über natürlichen Dingen / Wie durch das Verbum Fiat alles erschaffen / Und darnach durch das Centrum Coeli &amp;amp; Terrae, so sein überhimmlisch Liecht und unbegreiflich Feuer ist / generirt, nutrirt, regiert und corrumpirt wird.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Der Wasserstein der Weysen''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] im [[Königreich der Olburger]]. Es entstammt der Feder von Großmeister [[Nikolas Flamel]] und wurde in den Jahren 272-277 [[i.J.P.]] in Olburg niedergeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist das zweite Werk des berühmten Olburger Großmeisters und es enthält die Herstellung der Universal-Tinktur. Es ist in dunkelblauem Leder gebunden und trägt vorne auf dem Deckel eine goldene Träne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Titel des Werkes lautet: ''&amp;quot;Der Wasserstein der Weysen. Oder Chymisches Tractätlein / darin der Weg gezeyget / die Materia genennet / vnd der Process beschrieben wird / zu dem hohen Geheymnüs der Universal-Tinctur zu kommen, von Nikolas Flamel auf Olburg.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Buch-Hell-scheinende Sonne.png|100px|thumb|right|“Die hell-scheinende Sonne“]]Das Buch '''Die hell-scheinende Sonne''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] im [[Königreich der Olburger]]. Es entstammt der Feder von Großmeister [[Nikolas Flamel]] und wurde in den Jahren 260-266 [[i.J.P.]] in Olburg niedergeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist das erste Werk des berühmten Olburger Großmeisters und es enthält die Essenz seiner jahrelangen praktischen Forschungen. Es wurde in dunkelblauem Leder gebunden mit goldenen Beschlägen und trägt vorne auf dem Deckel eine strahlende, goldene Sonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständiger Titel des Werkes lautet: ''&amp;quot;Die hell-scheinende Sonne am alchymischen Firmament des olburger Horizonts. Das ist: Großmeister Nikolas Flamels Manusscriptum, Oder sonderbares noch niemals heraus-gegebenes Buch / Welches er ehedessen an Herrn [[Oleric II.]] König der Olburger / gesendet / und darinnen die dunckelste und schwehrste Sachen der chymische Kunst mit einer ungemeinen Deutlichkeit erkläret hat.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Lapis animalis microcosmicus''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Funa]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Divitia_.28Divitien.29|Divitien]], welches ''Casparum Hornium'' zugeschrieben wird. Ursprünglich auf Theranisch verfasst wurde es um das Jahr 100 [[i.J.P.]] von ''Johann von Loen'' in [[Iopos]] ins Barsavische übertragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein gesuchtes Werk des legendären Alchemisten ''Casparum Hornium''. Es ist in gelbem Leder mit Goldlettern gebunden und der alternative Titel des Buches lautet: ''&amp;quot;Die höchste Arznei / aus der kleinen Welt / des menschlichen Leibes&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich befasst es sich mit der Herstellung von Reagenzien aus dem menschlichem Körper, also u.A. mit Nierensteinen, getrockneten Drüsen, Knochensplitter, etc. Das Werk ist in manchen Teilen geächtet, weil es in mancherlei Hinsicht an Nekromantie erinnert. Die Rezepte erfordern Leichenteile, die am besten frisch entnommen werden sollten, um eine höhere Potenzierung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Jerris]] in [[Barsaive]]. Es wurde von ''Melchior'' und ''[[Abraxa Cibinensis]]'' während der 3. [[plagen|Plage]] im Jahr 229 [[i.J.P.]] fertiggestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein rares, gesuchtes Werk, in welchem Melchior die Ergebnisse seiner langjährigen gemeinsamen Forschungen mit seiner Tochter Abraxa zusammengestellt hat. Es ist ein dickes Buch mit Holzdeckeln mit roten Lettern beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet: ''&amp;quot;Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica / oder / Der Leitungs-Faden Zu Dem Alchymischen Labyrinth, um sicher darinnen zugehen / durch das Licht der Erfahrung / aller Hand-Arbeiten und Griffe die in dieser Kunst erfordert werden / mit neuen schönen Erfindungen / und einigen sehr nützlichen Geheimnüssen versehen, von M.+A. Cibinensis.&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom M.M.A.M. sollen mehrere Abschriften im Olburger Königreich im Umlauf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Mysterium Magnum''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Virectum]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Acia_.28Acien.29|Acien]]. Es wurde von ''Benedictus zu Virectum'' im Jahr 425 n.A. fertiggestellt und in den Jahren 328/329 i.J.P. von [[Abraxa Cibinensis |A. Cibinensis]] und [[Morea Octavia|M. Octavia]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet in der Übertragung: ''&amp;quot;Mysterium Magnum / -:-  / Nodus Sophicus Enodatus / Das ist / Das allergrösseste Geheimnis / von Benedictus zu Virectum /.:.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Buchtitel.png|200px|thumb|right|Vollständiger Titel des ''Sod Riqqavon We-serefa'']]Das '''Sod Riqqavon We-serefa''' ist ein altes, alchemistisches Werk, welches dem Al'Dhagar ''Chalib Ibn Yazid'' zugeschrieben wird. Es wurde im Jahr 211 [[i.J.P.]] von [[Abraxa Cibinensis|A. Cibinensis]] in [[Jerris]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein seltenes Werk, welches von Kennern gesucht und geschätzt wird. Es ist in rotbraunem Leder eingebunden und trägt auf dem Deckblatt in goldenen Lettern den Titel &amp;quot;Sod Riqqavon We-serefa&amp;quot;, auf der ersten Seite steht dann der vollständige Titel des Buches: ''&amp;quot;Das Geheimnuß der Verwesung und Verbrennung aller Dinge, nach seinen Wundern im Reich der Natur und Gnade, Macro et Microcosmic, als die Schlüssel: Dadurch der Weeg der Verbesserung eröffnet, das verborgene der Creaturen entdecket, und die Verklärung des sterblichen Leibes gründlich erkant wird.&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alchemist und Author des Buches ''Chalib Ibn Yazid'' vermachte das Werk an seinen Sohn ''Jeruff Ibn Chalib''. Dieser gab das Werk an ''Melchior Cibinensis'' weiter. Das Buch wurde erst 211 i.J.P. von Abraxa Cibineris zum ersten Mal aus dem Al'Dhagar ins Barsavische übersetzt. Ihrem Vater, der Alchemist Melchior Cibinensis, gelang es zuvor mit Inspiration dieses Buches ein Mittel herzustellen, welches den Alterungsprozess seine Tochter Abraxa auf ein drittel verlangsamte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alchemist [[Erlerig Darrow]] hat mit Hilfe dieses Buches ein Rezept für etwas entwickelt, was er den [[Herzstein]] nannte. Der Herzstein ist so etwas wie eine sehr starke Energiequelle, mit der vitale Energien zurückgebracht und erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arkane Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Metallum Arcanae]]''' ist der magietheoretische Aufsatz des theranischen Magiers [[Iustus Trebatius]] über die unterschiedlichen Arten von Orichalcum und ihre Wirkweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwarzmagische Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Buch notwendiger Qualen''' ist ein oftkopiertes dämonologisches Werk von [[Pagal Guenna]]. Es wurde während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch fasst in erweiterter Form die beiden Schriften ''Durch den Schmerz ins neue Sein'' und ''Transformation durch Leiden'' zusammen und gibt darüber hinaus praktische Anweisungen zu den schwarzmagischen Riten, durch welche die Transformation eingeleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Buch der alten Namen''' ist ein äußerst seltener dämonologischer Grimoire und wurde von [[Xott'Umr]] im Jahr 81 [[i.J.P.]] zur Beginn der ersten [[plagen|Plage]] niedergeschrieben. Es steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Buch der alten Namen'' tauchen die uralten, unheiligen Namen von Utukk'Xul und seinen Dienern wieder in der Welt auf. Zusammen mit dem ''Ossadogowah'' bildet er die Basis, um die uralten Dämonen wieder zu beschwören und sich in ihren Dienst zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Die Lehre vom Untergang''' ist ein rares dämonologisches Werk und wurde in der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) von [[Asaru Alim'Nunna]] verfasst. Es steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk setzt sich mit einem Überleben zur Zeiten der Plage auseinander. Es kommt zu dem Schluss, dass ein Überleben nur durch Anpassung erfolgen kann. Um sich an die veränderte Situation durch die Plage anzupassen, sind bestimmte Riten notwendig, die den Körper und den Geist so verändern, dass er in der neuen Umwelt überleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Utukk-Xul.jpg|100px|thumb|right|Seite des Buches mit der Abbildung von Utukk'Xul ]]'''Die schaffende Kraft der Zersetzung''' ist ein extrem seltenes dämonologisches Werk von [[Pagal Guenna]]. Es wurde während der ersten Plage (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch beschreibt das Wesen vom Dämonenfürsten [[Utukk'Xul]] und sein Gefolge. Es ist nur von Schwarzmagiern des [[Bund von Utukk'Xul|Bundes]] lesbar, alle Nichtinitierten des Kultes machen die Erfahrung, dass sich das Buch in ihren Kopf bohrt und sie nach und nach in Beschlag nimmt. Als das Buch den Helden in die Finger viel und sie darin lesen wollten, wurde allen extrem übel und sie klappten das Buch sofort wieder zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang nur Octavia, länger darin zu suchen, um eine Sigille von Utukk'Xul ausfindig zu machen. Diese konnte von Octavia kopiert werden und sie wurde bereits von der [[Malthusbruderschaft]] bei [[Shmiek'Tash]] dazu benutzt, um die [[Hand von Gelmoghk]] auf die Schwingung von Utukk'Xul zu bringen. Anschließend stellten die Helden die Sigille den Lichtträgern und dem theranischen Magier [[Iustus Trebatius]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schrift '''Durch den Schmerz ins neue Sein''' ist von [[Pagal Guenna]] während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst. Sie umfasst nur 5 Seiten und steht in allen Regionen [[barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift ist während der ersten Plage in Umlauf gelangt und soll die Menschen dazu verführen, die Schmerzen der Transformation auf sich zu nehmen und sich der &amp;quot;Weiterentwicklung&amp;quot; nicht zu verschließen. Die Fortsetzung der Schrift findet sich in einem Text, der mit ''Transformation durch Leiden'' überschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Ossadogawah''' ist ein äußerst seltener dämonologischer Grimoire und wurde von [[Xott'Umr]] im Jahr 81 [[i.J.P.]] zur Beginn der ersten Plage niedergeschrieben. Er steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Ossadogawah'' werden die uralten Riten der Vorzeit beschrieben, mit denen Utukk'Xul und seine Diener vor Urzeiten angebetet und beschworen wurden. Zusammen mit dem ''Buch der alten Namen'' bildet er die Basis, um die uralten Dämonen wieder zu beschwören und sich in ihren Dienst zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schrift '''Transformation durch Leiden''' ist von [[Pagal Guenna]] während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[i.J.P.]]) verfasst. Sie umfasst nur sieben Seiten und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift ist während der ersten Plage in Umlauf gelangt und ist die Fortsetzung der Schrift ''Durch den Schmerz ins neue Sein''. Sie soll die Menschen davon überzeugen, dass die Leiden, die der Körper unter der dämonischen Beeinflussung durchlebt, ein notwendiger Schritt zur &amp;quot;Höherentwicklung&amp;quot; darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zauberbücher ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schriftrolle '''[[Die Beschwörung von Gamori und seiner Kraft]]''' beschreibt den [[Dämonen|Dämon]] Gamori und seine Anrufung, Bannung und Entlassung zwecks Dienstbarmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Die dreimal schwarze Katze]]''' ist ein Zauberbuch aus dem [[Königreich der Olburger]]. Der vollständige Titel lautet: ''Die dreimal schwarze Katze - Führer der Schwarzkunst - oder Das neunmal versiegelte Buch der höchsten Geheimnisse des Lebens und des Todes''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ezerunom1.png|150px|thumb|right|Titelseite des Ezerunom]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''[[Ezerunom]]''' (pazumisch für „''Namen der Verdammnis''“) ist ein einzigartiger dämonologischer Grimoire unbekannter Herkunft. Als Verfasser wird ''Atu Nekelmu Asar'' genannt. Das Buch befindet sich im Besitz der [[Baba Jaga]] aus dem [[Barsaive#Landschaften|Servosdschungel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichtsbücher ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''[[Buch des Bundes]]''' wurde von der [[Malthusbruderschaft]] geschrieben, und es enthält ihr gesammeltes Wissen über den [[Bund von Utukk'Xul]]. Bisher konnten nur wenige Seiten von den [[Helden]] geborgen werden, viele sind ein Opfer der Flammen geworden. Anscheinend wurde versucht, die existierenden Exemplare des Buches zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Erinnerung der Ahnen''' ist der Titel des ersten Buches der [[Chroniken von Veldun]]. Es wurde von [[Elben]] vor Urzeiten verfasst und kann in den Hallen von [[Talon Lethiel]] eingesehen werden. Das Buch befasst sich mit der Erschaffung der Welt durch die [[Archonten]] und mit der Erschaffung der Alten und neuen [[Bewohner|Rassen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Sprache der Pazumer''' ist das erste Werk von ''Publius Manius Dico'' und wurde 703 [[n.A.]] in Thera verfasst. Es entschlüsselt erstmalig die uralte Sprache der [[Pazumer]]. Das Werk ist in Fachkreisen umstritten und viele Sprachforscher kritisieren Dicos oftmals intuitiven und nicht immer nachvollziehbaren Angang, mit dem er seine Übersetzungen und Thesen gefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk äußert Dico die These, dass jene Ishturstämme, welche mit einheimischen Barbarenclans die alte Kultur der [[Umêler]] gegründet haben, Nachfahren der Pazumer gewesen sein müssen, da ihr Name von dem Pazumer Ausdruck &amp;quot;''Uhemêl''&amp;quot;, der von Dico als &amp;quot;''am Rande/Ufer liegend''&amp;quot; übersetzt wird, abgeleitet sei. Viele Forscher halten diese Herleitung allerdings für gewagt und spekulativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Die Tage und Taten von Barsaive''' ist das wohl berühmteste Geschichtsbuch aus [[Barsaive]] und wurde von dem berühmten Zwergenhistoriker [[Thorin Hammertven]] verfasst. Das Werk gilt als absolutes Standardwerk und befasst sich mit der &amp;lt;big&amp;gt;[[Geschichte von Barsaive]]&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die '''[[Geschichte des Theranischen Imperiums]]''' fasst die Historie Theras zusammen und gibt einen geschichtlichen Überblick der Entwicklung des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Enzyklopedien ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Naturalis Historia]]''' ist die inzwischen 37 Bände umfassende Sammlung der naturkundlichen Errungenschaften des theranischen Reiches, begründet von dem Gelehrten [[Gaius Plinius Secundus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reiseberichte ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Der Norden Alorans]]''' ist der Reisebericht der Luftschiff-Expedition von [[Bartôlomas vel Dirigan]], Kartographer aus [[Travar]], in den Jahren 250-255 [[i.J.P.]] in den [[Der Norden|Norden]] [[Aloran|Alorans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Religiöse Schriften ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Die Botschaft der Passionen]]''' ist ein weitverbreitetes Werk in Barsaive und wurde zu Beginn der barsavischen Zeitrechnung im Jahre 0 [[i.J.P.]] von [[Mutter Hylderid]] empfangen und bildet die Grundlage für den Passionsglauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arsenal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Natator_aeris&amp;diff=14560</id>
		<title>Natator aeris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Natator_aeris&amp;diff=14560"/>
				<updated>2019-01-18T11:13:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Einsätze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Natator.png|350px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left|link=Arsenal]] Der '''Natator aeris''' ist ein Tauchboot, das für die Unterwasserfahrt gebaut wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde im Auftrag des theranischen Botschafters [[Gaius Octavius Aequus]] von einer Expertengruppe erschaffen und diente im Jahr 347 [[i.J.P.]] zur Bergung der [[Matrix des Trebius Moreus]]. &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Konstrukteure ==&lt;br /&gt;
Für die Erschaffung eines Tauchbootes suchte Gaius Octavius Aequus lange auf ganz Aloran nach versierten Experten, die seine Idee eines Fahrzeugs zur Erkundung des Meeresbodens realisieren konnten. Die Leitung dieses einzigartigen Projektes übertrug er schließlich vier Konstrukteuren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Isonzo di Lacara''' aus Cora, Erfinder und Ingenieur für Luftschifffahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Oceandros Laikis''' aus Minon, Schiffbauer und Experte für maritime Mechanik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. '''Conlai Aerus Faic''' aus Funa, Magus Essentiorum aeris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. '''[[Ferolax Oreangle]]''' aus Throal, Schmied und Großmeister der Metallurgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Natator-Pläne.png|250px|thumb|rechts|Schnittzeichnung des ''Natator aeris'']]&lt;br /&gt;
Der Natator aeris besitzt einen großen Wassertank, durch dessen Befüllung es ihm möglich ist, zum Meeresgrund abzusinken. Durch das erneute Einfüllen von [[Elemente|magischer Luftessenz]] in diesen Tank steigt es schließlich zurück zur Wasseroberfläche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tauchboot unter Wasser zu steuern benötigt man eine Besatzung von vier Mann: einen Steuermann, der das schwenkbare Ruder betätigt, einen Kontrolleur für die Versorgung des Bootes mit magischer Luftessenz und zwei Männer, die durch körperkraftbetriebene Pedale die Antriebsschrauben bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tauchdauer des Natator aeris beträgt zwischen 4-6 Stunden, da dann die maximalen Vorräte an magischer Luftessenz verbraucht sind, welche neben dem Absinken und Steigen des Bootes auch für die Atemluftversorgung in dem kleinen Innenraum verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsätze ==&lt;br /&gt;
Um die Matrix des Trebius Moreus vom Grund des [[Arasmeer|Arasmeeres]] zu bergen, wurde der ''Natator aeris'' von Aequus zwischen 715 und 717 n.A. (345-347 i.J.P.) auf fünf Expeditionen geschickt, bis seine Besatzung schließlich erfolgreich zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot wurde über das Frachtschiff „''[[Baiulus Spei]]''“ mit einem Kran verladen und zu seinen Einsatzorten im Meer transportiert. Als Kapitän der ''Baiulus spei'' wurde der Graf Dogerian von Kösslin, ehemaliger Admiral der kronstädter Flotte und Experte für das Arasmeer, eingesetzt. Bei den Tauchfahrten des ''Natator aeris'' übernahm er auch persönlich das Steuer des Tauchbootes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Besatzung ===&lt;br /&gt;
* ''Steuer'': Graf '''Dogerian von Köslin&lt;br /&gt;
* ''Gasometer'': Magus Essentiorum aeris '''Conlai Aerus Faic'''&lt;br /&gt;
* ''Taucher 1'': Magus Astrorum temporis '''Publius Ofilius Fabulus'''&lt;br /&gt;
* ''Taucher 2'': Magus Astrorum aspecti '''Tullus Carisius'''&lt;br /&gt;
* ''Antrieb 1'': '''Isonzo di Lacara''' &lt;br /&gt;
* ''Antrieb 2'': '''Oceandros Laikis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expeditionen und Fundstücke ===&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Expedition.png|450px|thumb|rechts|Expeditionskarte vom [[Arasmeer]] mit Tauchstellen, Lagernummern der Fundstücke und Liste der gesunkenen Schiffe]]&lt;br /&gt;
==== Expedition 1: 18.5. - 24.5.715 n.A. (345 i.J.P.) ====&lt;br /&gt;
* E1-1: Münze mit [[Urupa|urupaner]] Prägung&lt;br /&gt;
* E1-2: rostiges Messer mit Gravur: S.N.&lt;br /&gt;
* E1-3: Zinnbarren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Expedition 2: 9.10. - 19.10.715 n.A. (345 i.J.P.) ====&lt;br /&gt;
* E2-1: rostige Truhe mit Schmuckgegenständen und verschiedensten Münzen aus Barsaive&lt;br /&gt;
* E2-2: Scherben unbekannter Herkunft (vermutlich [[Veldun]])&lt;br /&gt;
* E2-3: Statuette einer weiblichen Figur (Veldun)&lt;br /&gt;
* E2-4: Stele mit nicht identifizierbarer Inschrift (Veldun)&lt;br /&gt;
* E2-5: rostige Überreste (Waffen?)&lt;br /&gt;
* E2-6: Hand einer Statue (Veldun)&lt;br /&gt;
* E2-7: Scherben unbekannter Herkunft (vermutlich Veldun)&lt;br /&gt;
* E2-8: goldenes Schmuckstück in Form eines Baumes (Veldun)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Expedition 3:  11.3. - 25.3.716 n.A. (346 i.J.P.) ====&lt;br /&gt;
* E3-1: Amphoren unbekannter Herkunft&lt;br /&gt;
* E3-2: rostige Überreste (nicht identifizierbar)&lt;br /&gt;
* E3-3: rostige Metallkiste mit Edelsteinen&lt;br /&gt;
* E3-4: rostige Schlösser (vermutlich von Frachtkisten etc.)&lt;br /&gt;
* E3-5: Bronzestatue eines Tieres unbekannter Herkunft&lt;br /&gt;
* E3-6: Relief mit nicht identifizierbaren Abbildungen&lt;br /&gt;
* E3-7: rostige Überreste (nicht identifizierbar)&lt;br /&gt;
* E3-8: Scherben unbekannter Herkunft&lt;br /&gt;
* E3-9: nicht identifizierbare Statuette eines Tieres aus Edelstein&lt;br /&gt;
* E3-10: Stein mit nicht identifizierbarer Inschrift&lt;br /&gt;
* E3-11: altes, magisches Schwert (Veldun?)&lt;br /&gt;
* E3-12: Elfenbeinstatuette in Form eines Wales&lt;br /&gt;
* E3-13: mehrere rostige Äxte ([[Berstküste]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Expedition 4: 24.8. - 11.9.716 n.A. (346 i.J.P.) ====&lt;br /&gt;
* E4-1: goldene Zierleisten (Veldun)&lt;br /&gt;
* E4-2: Saphir unbekannter Herkunft&lt;br /&gt;
* E4-3: rostige Überreste (nicht identifizierbar)&lt;br /&gt;
[[Datei: Matrix-TB.png|200px|thumb|rechts|Fundstück E5-5: Matrix im magischen Sicherheitskraftfeld]]&lt;br /&gt;
* E4-5: Scherben nicht identifizierbarer Herkunft (vermutlich Veldun)&lt;br /&gt;
* E4-6: goldene Maske (Veldun)&lt;br /&gt;
* E4-7: rostige Überreste (nicht identifizierbar)&lt;br /&gt;
* E4-8: Scherben nicht identifizierbarer Herkunft (vermutlich Veldun)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Expedition 5: 18.7. - 29.7.717 n.A. (347 i.J.P.) ====&lt;br /&gt;
* E5-1: goldenes Siegel von Veldun&lt;br /&gt;
* E5-2: Kanonenkugeln (menschlicher Herkunft)&lt;br /&gt;
* E5-3: Siegelring des T. M.&lt;br /&gt;
* E5-4: magisches Amulett aus Abyssium&lt;br /&gt;
* E5-5: [[Matrix des Trebius Moreus|Matrix des T. M.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschwinden und Wiederentdeckung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Lager-Aequus.png|250px|thumb|left|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Der ''Natator aeris'' wurde nach dem Fund der [[Matrix des Trebius Moreus]] in den geheimen Forschungslager des Gaius Octavius Aequus untergebracht und blieb Jahre nach dessen Tod unentdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als die Helden durch das Vermächtnis des Aequus Zugang zu den geheimen Forschungsräumlichkeiten erhielten, wurde der Natator aeris am Grund eines Beckens wiederentdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artefakte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13451</id>
		<title>Ayumi Kuromori</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13451"/>
				<updated>2018-10-11T11:48:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Charaktergeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Datei:Portrait-Ayumi.jpg|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Profession&lt;br /&gt;
| Zauberin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesinnung&lt;br /&gt;
| Chaotisch-Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| ? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| [[Shinji Oto]] ([[Milas]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| [[Menschen|Mensch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Vater'': ''Taro Kuromori''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Mutter'': ''Yukiku''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Helden.png|30px|left|link=Helden]]'''Ayumi''' ist ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Milas]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi ist ein [[Helden]]charakter. &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Prägungen&amp;quot; hide=&amp;quot;Prägungen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rebellische Ader===&lt;br /&gt;
Ayumis Eltern übten nach alter Tradition ihres Hauses die Heilkunst aus und kannten sich gut mit der Herstellung von Heilmitteln aus, welche sie auf den Märkten der umliegenden Dörfer ihrer Heimat verkauften. Ihre Eltern waren deshalb überall hoch angesehen und durch ihre freigiebigen Heilkünste - welche sie für arme Menschen auch häufig ohne Bezahlung anboten - als große Menschenfreunde bekannt. Doch im Gegensatz zu ihrem warmherzigen Ruf, erlebte Ayumi ihre Eltern – vor allem ihre Mutter - als scheinheilige und narzisstische Selbstdarsteller, die sich ihr gegenüber eher kalt und distanziert verhielten und sich nur um sie kümmerten, wenn es ihnen, ihrem Ruf oder dem Geschäft nützlich erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi merkte schnell, dass ihre Eltern für alle Menschen und deren Probleme immer ein offenes Ohr hatten, nur nicht für ihre eigene Tochter. Der Dank und die Anerkennung, welche die Eltern durch ihr Umfeld erhielten, schien sie mehr zu interessieren als die Probleme der eigenen Familie, weshalb Ayumi früh zu der Erkenntnis kam, dass der blinde Drang anderen zu helfen, vor allem dem eigennützigen und suchthaften Ziel dient, sich durch die Aufmerksamkeit der Mitmenschen selbst aufzuwerten und die eigenen Schwächen dadurch zu verdrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Ayumi war den Eltern ihr eigenes selbstsüchtiges und scheinheiliges Verhalten nicht annähernd bewusst und sie konnten die häufige Kritik ihrer gekränkten und sich vernachlässigt gefühlten Tochter nicht nachempfinden, da sie selbst das Gefühl hatten, nur Gutes für ihr Umfeld zu leisten. Die enttäuschte Ayumi kam über den Schmerz, der das ignorante Verhalten ihrer Eltern bei ihr auslöste, deshalb bereits als kleines Kind zu der Erkenntnis, dass der unreflektierte und dogmatische Wunsch Gutes zu tun, schnell dazu führt, dass Leid und Unheil in die Welt gebracht wird. Ayumi empfand sich als Opfer dieses Umstandes und entschloss sich deshalb niemals so zu werden wie ihre Eltern, da sie ihren Selbstwert nicht von dem Zuspruch anderer Menschen abhängig wollte. Sie wollte stattdessen lieber lernen, sich selbst zu genügen und bewusster und ehrlicher zu agieren, als sie es von ihren Eltern demonstriert bekam. Deshalb begann sie alles zu hinterfragen, was man ihr vorschrieb und versuchte stets durch Rebellion und Aufmüpfigkeit ihren eigenen Weg zu finden und sich von ihnen abzugrenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vertrauensverlust in die Gemeinschaft===&lt;br /&gt;
Eines Tages nahmen Ayumis Eltern einen verletzen Reisenden bei sich auf, den die Leute im Dorf halbtot auf der Straße gefunden hatten. Ayumi war dieser Mann sofort unheimlich und sie bat die Eltern darum, sich nicht um ihn zu kümmern. Diese sahen jedoch ihre Chance, sich als große Retter aufzuspielen und erklärten Ayumi, dass es ihre Pflicht als Heiler sei, sich um jeden Hilfsbedürftigen zu kümmern. &lt;br /&gt;
Der Mann ließ sich gesund pflegen und lebte danach noch lange unter dem Dach der Familie, ohne dass er etwas zu dem Haushalt beitrug. Da Ayumis Eltern jeden Konflikt scheuten und die Regeln der Gastfreundschaft vorschoben, konnte der Fremde sich bei ihnen durchfuttern, obwohl die Familie manchmal selbst sehr knapp bei Kasse war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages waren die Eltern zum Markt und Ayumi blieb in der Zeit bei ihrer Tante, die im Nachbarhaus wohnte. Da sie zwischendurch etwas von zu Hause holen wollte, erwischte sie den Fremden dabei, wie er sich mit einem großen Sack aus dem elterlichen Haus schlich. Ayumi erkannte sofort, dass es sich um die Besitztümer der Familie handeln musste, die der Mann entwendet hatte und sich nun mit diesem aus dem Staub machen wollte. Sie folgte ihm, holte ihn ein und stellte ihn zur Rede. Der Mann ging jedoch nicht auf sie ein und schlug ihr einfach den vollgestopften Sack auf dem Kopf, wobei Ayumi ihre Narbe an der Stirn erhielt. Dann warf er das halbbewusstlose Mädchen in einen nah gelegenen See und dachte, dass er sie ertränkt hätte. Er verschwand und Ayumi wäre fast gestorben. Glücklicherweise wurde sie wach und konnte sich mit letzter Kraft ans Ufer retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhause glaubte man ihr die Geschichte zwar, aber die Eltern weigerten sich, etwas gegen das Verbrechen zu unternehmen. Sie wollten einfach nicht, dass sich herumspricht, dass sie einem Verbrecher geholfen hatten und fürchteten, dass sich dies nachteilig auf ihren Ruf auswirkt. Ayumi war zu tiefst erschüttert und fühlte sich im Stich gelassen. Deshalb trat sie gegen den Willen ihrer Eltern vor den Ältestenrat und bat die weisen Männer, sich um die Verfolgung des Verbrechers zu kümmern. Doch auch hier verweigerte man ihr die Hilfe. Sie sagten ihr, dass sie nicht wüssten, ob der Fremde zu einer gefährlichen Gruppe von Verbrechern gehören würde und es deshalb klüger sei, ihn laufen zu lassen. Würde man ihn provozieren, könnte er aus Rache mit anderen von seiner Sorte zurückkehren und dem Dorf schaden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ayumi war entsetzt über so viel Feigheit und verlor das Vertrauen gegenüber ihrem Haus und dessen greisen Herrschern. Ohnmächtig musste sie also miterleben, wie niemand etwas unternahm und die Gerechtigkeit ihrem Empfinden nach mit Füßen getreten wurde. Dies Gefühl verstärkte sich noch, als sie einige Tage später hörte, dass ein Fremder, dessen Beschreibung genau auf den verbrecherischen Gast der Kuromoris zutraf, einen Händler im benachbarten Dorf erschlagen hatte, da dieser sich weigerte, sein Geschäft ausrauben zu lassen. Ayumi kam es so vor, als hätten ihre Eltern und der Ältestenrat diesen armen Händler auf dem Gewissen und sie entschloss sich, ihre Heimat eines Tages zu verlassen, um nicht weiter unter scheinheiligen Feiglingen leben zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele und Pläne===&lt;br /&gt;
Ayumi hatte durch all die Enttäuschungen immer weniger Interesse an anderen Menschen und zog sich häufig allein zurück. Sie durchstreifte dann heimlich die Wälder und fühlte sich dabei frei und zufrieden.&lt;br /&gt;
Eines Tages lernte sie einen alten Jäger und Eremiten kennen, der draußen im Wald lebte. Zuerst hatte sie Angst vor ihm, aber nachdem sie sich häufiger über den Weg liefen, freundeten die beiden sich an. Der Alte hatte viel Verständnis für die Probleme des Mädchens, da er selbst ein Aussteiger war, der von seiner eigenen Gemeinschaft ähnlich enttäuscht wurde und sich deshalb abgewandt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fand Ayumi einen Leidensgenossen, der ihr schließlich das Bogenschießen beibrachte, da Ayumi lernen wollte, wie sie sich selbst verteidigen kann, falls sich so ein Vorfall wie mit dem Überfall des Fremden wiederholen sollte. Außerdem wollte sie eines Tages ihre Heimat verlassen und wenn es notwendig wäre, würde sie sich dazu eigenständig durch die Wälder schlagen. Zuerst behagte ihr der Gedanke nicht, wie ein Junge zu kämpfen, aber da sie eine gute Hand-Augen-Koordination besitzt, konnte sie schnell Erfolge erzielen und war froh etwas gelernt zu haben, womit sie sich durch eigenes Können und gute Leistungen Bestätigung und Selbstwert verschaffen konnte, welche nicht von dem Zuspruch oder der Aufmerksamkeit anderer Menschen abhängig war. Das Bogenschießen machte sie selbstsicher und bekräftigte sie in ihrem Ziel, eines Tages einen eigenen Weg einschlagen zu können, der sie weit fort von ihrer ungeliebten Familie führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fluchtversuch===&lt;br /&gt;
Als Ayumi etwas älter war, lernte sie einen jungen Händler kennen, der seine Waren auf ganz Shinji Oto anbot und deshalb schon weit gereist war. Ayumi kam mit ihm in Kontakt, da er auf dem Markt einen Stand neben ihren Eltern besaß und anfing ihr schöne Augen zu machen. Ayumi wollte zuerst nichts von ihm wissen, aber dann versprach er ihr, dass er sie mitnehmen würde und sie so ihre Heimat verlassen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi sah ihre Chance gekommen und ließ sich auf eine Liebschaft mit dem Mann ein, da er versprochen hatte, sie in die Freiheit zu führen. Da sie wusste, dass eine Beziehung zu einem Außenstehenden streng verboten war, entschloss sie sich, heimlich mit ihm durchzubrennen, um endlich fort zu kommen. Ayumi war bewusst, dass sie einen großen Traditionsbruch begeht, aber da sie dachte, dass sie für immer in die Ferne aufbricht, vergaß sie alle Bedenken und ließ sie sich auch auf eine unbedachte Nacht mit dem Mann ein, wobei die beiden jedoch von Ayumis Eltern erwischt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbannung===&lt;br /&gt;
Die daraufhin folgende Verbannung betrachtete Ayumi nicht als wirkliche Strafe, sondern war froh endlich fortzukommen und nicht die traditionelle Heilkunst und damit das Handwerk ihrer Eltern erlernen zu müssen. Sie fühlte sich auch wegen des Traditionsbruches nicht schuldig, da sie die Traditionen ihres Hauses inzwischen zu hassen gelernt hatte und nichts mehr für diese übrig hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit bei der Fischerfamilie sieht sie als vorübergehende Station auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit. Ayumi plant nämlich, dass Dorf zu verlassen, sobald sie den nötigen Mut gefasst hat, um endlich ihren ganz eigenen Weg gehen zu können. Außerdem ist sie auf der Suche nach Pfeilen für den Bogen den ihr alter Freund, der Jäger aus dem Wald, ihr vor ihrem Abschied mit auf den Wagen schmuggelte, um sich auf ihrer Reise ins Ungewisse verteidigen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi hat außerdem ein silbernes Medaillon mit dem Bild ihrer Mutter dabei, welches sie vor allem als Erinnerung daran trägt, dass sie niemals wie diese werden will. Es dient ihr also als abschreckendes Beispiel, welches sie sich stets vor Augen halten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prolog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Kindheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jugend ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Zwischenfall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abenteuer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterwerte ==&lt;br /&gt;
=== Attribute und Basiswerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Attribute und Basiswerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Klugheit || 11 ||gewöhnlich|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Ausdauer || 36 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Intuition || 14 ||wachsam|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Magieresistenz ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Charisma || 14 ||einnehmend|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Astralenergie || 20 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Fingerfertigkeit || 13 ||flinke Finger|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Karma-Pool || - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gewandtheit || 10 ||mobil|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Attacke-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Konstitution || 10 ||gesund|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Parade-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Körperkraft ||  10 || ||  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Fernkampf-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Magie || 10 || ||  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Initiative-Basiswert || 10 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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=== [[Vor- und Nachteile]]  ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Sonderfertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Geländekunde: Wälder von Madras || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gutaussehend || Proben auf gesellschaftliche Talente sind um 1 erleichtert. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Entfernungssinn || &lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Meeresangst [3] || In früher Kindheit einmal fast im See ertrunken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rückkopplung || Sämtliche gewirkte Magie wirkt zu einem gewissen Grad auf den Zaubernden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Wilde Magie || Patzer bei 19 und 20.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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=== [[Fertigkeiten]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Kampffertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Kampftechnik-Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|AT || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|PA || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bogen || At: 15 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 45%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Körperliche Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wildleder-Kleidung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Bekleidung aus dunkel gefärbtem Wildleder, bestehend aus Wams, Hose und Stiefeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Shinji Oto]] [[Kategorie:Menschen]] [[Kategorie:Helden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13450</id>
		<title>Ayumi Kuromori</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13450"/>
				<updated>2018-10-11T11:36:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Charaktergeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Datei:Portrait-Ayumi.jpg|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Profession&lt;br /&gt;
| Zauberin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesinnung&lt;br /&gt;
| Chaotisch-Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| ? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| [[Shinji Oto]] ([[Milas]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| [[Menschen|Mensch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Vater'': ''Taro Kuromori''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Mutter'': ''Yukiku''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Helden.png|30px|left|link=Helden]]'''Ayumi''' ist ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Milas]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi ist ein [[Helden]]charakter. &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Prägungen&amp;quot; hide=&amp;quot;Prägungen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rebellische Ader===&lt;br /&gt;
Ayumis Eltern übten nach alter Tradition ihres Hauses die Heilkunst aus und kannten sich gut mit der Herstellung von Heilmitteln aus, welche sie auf den Märkten der umliegenden Dörfer ihrer Heimat verkauften. Ihre Eltern waren deshalb überall hoch angesehen und durch ihre freigiebigen Heilkünste - welche sie für arme Menschen auch häufig ohne Bezahlung anboten - als große Menschenfreunde bekannt. Doch im Gegensatz zu ihrem warmherzigen Ruf, erlebte Ayumi ihre Eltern – vor allem ihre Mutter - als scheinheilige und narzisstische Selbstdarsteller, die sich ihr gegenüber eher kalt und distanziert verhielten und sich nur um sie kümmerten, wenn es ihnen, ihrem Ruf oder dem Geschäft nützlich erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi merkte schnell, dass ihre Eltern für alle Menschen und deren Probleme immer ein offenes Ohr hatten, nur nicht für ihre eigene Tochter. Der Dank und die Anerkennung, welche die Eltern durch ihr Umfeld erhielten, schien sie mehr zu interessieren als die Probleme der eigenen Familie, weshalb Ayumi früh zu der Erkenntnis kam, dass der blinde Drang anderen zu helfen, vor allem dem eigennützigen und suchthaften Ziel dient, sich durch die Aufmerksamkeit der Mitmenschen selbst aufzuwerten und die eigenen Schwächen dadurch zu verdrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Ayumi war den Eltern ihr eigenes selbstsüchtiges und scheinheiliges Verhalten nicht annähernd bewusst und sie konnten die häufige Kritik ihrer gekränkten und sich vernachlässigt gefühlten Tochter nicht nachempfinden, da sie selbst das Gefühl hatten, nur Gutes für ihr Umfeld zu leisten. Die enttäuschte Ayumi kam über den Schmerz, der das ignorante Verhalten ihrer Eltern bei ihr auslöste, deshalb bereits als kleines Kind zu der Erkenntnis, dass der unreflektierte und dogmatische Wunsch Gutes zu tun, schnell dazu führt, dass Leid und Unheil in die Welt gebracht wird. Ayumi empfand sich als Opfer dieses Umstandes und entschloss sich deshalb niemals so zu werden wie ihre Eltern, da sie ihren Selbstwert nicht von dem Zuspruch anderer Menschen abhängig wollte. Sie wollte stattdessen lieber lernen, sich selbst zu genügen und bewusster und ehrlicher zu agieren, als sie es von ihren Eltern demonstriert bekam. Deshalb begann sie alles zu hinterfragen, was man ihr vorschrieb und versuchte stets durch Rebellion und Aufmüpfigkeit ihren eigenen Weg zu finden und sich von ihnen abzugrenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vertrauensverlust in die Gemeinschaft===&lt;br /&gt;
Eines Tages nahmen Ayumis Eltern einen verletzen Reisenden bei sich auf, den die Leute im Dorf halbtot auf der Straße gefunden hatten. Ayumi war dieser Mann sofort unheimlich und sie bat die Eltern darum, sich nicht um ihn zu kümmern. Diese sahen jedoch ihre Chance, sich als große Retter aufzuspielen und erklärten Ayumi, dass es ihre Pflicht als Heiler sei, sich um jeden Hilfsbedürftigen zu kümmern. &lt;br /&gt;
Der Mann ließ sich gesund pflegen und lebte danach noch lange unter dem Dach der Familie, ohne dass er etwas zu dem Haushalt beitrug. Da Ayumis Eltern jeden Konflikt scheuten und die Regeln der Gastfreundschaft vorschoben, konnte der Fremde sich bei ihnen durchfuttern, obwohl die Familie manchmal selbst sehr knapp bei Kasse war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages waren die Eltern zum Markt und Ayumi blieb in der Zeit bei ihrer Tante, die im Nachbarhaus wohnte. Da sie zwischendurch etwas von zu Hause holen wollte, erwischte sie den Fremden dabei, wie er sich mit einem großen Sack aus dem elterlichen Haus schlich. Ayumi erkannte sofort, dass es sich um die Besitztümer der Familie handeln musste, die der Mann entwendet hatte und sich nun mit diesem aus dem Staub machen wollte. Sie folgte ihm, holte ihn ein und stellte ihn zur Rede. Der Mann ging jedoch nicht auf sie ein und schlug ihr einfach den vollgestopften Sack auf dem Kopf, wobei Ayumi ihre Narbe an der Stirn erhielt. Dann warf er das halbbewusstlose Mädchen in einen nah gelegenen See und dachte, dass er sie ertränkt hätte. Er verschwand und Ayumi wäre fast gestorben. Glücklicherweise wurde sie wach und konnte sich mit letzter Kraft ans Ufer retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhause glaubte man ihr die Geschichte zwar, aber die Eltern weigerten sich, etwas gegen das Verbrechen zu unternehmen. Sie wollten einfach nicht, dass sich herumspricht, dass sie einem Verbrecher geholfen hatten und fürchteten, dass sich dies nachteilig auf ihren Ruf auswirkt. Ayumi war zu tiefst erschüttert und fühlte sich im Stich gelassen. Deshalb trat sie gegen den Willen ihrer Eltern vor den Ältestenrat und bat die weisen Männer, sich um die Verfolgung des Verbrechers zu kümmern. Doch auch hier verweigerte man ihr die Hilfe. Sie sagten ihr, dass sie nicht wüssten, ob der Fremde zu einer gefährlichen Gruppe von Verbrechern gehören würde und es deshalb klüger sei, ihn laufen zu lassen. Würde man ihn provozieren, könnte er aus Rache mit anderen von seiner Sorte zurückkehren und dem Dorf schaden. &lt;br /&gt;
Ayumi war entsetzt über so viel Feigheit und verlor das Vertrauen gegenüber ihrem Haus und dessen greisen Herrschern. Ohnmächtig musste sie also miterleben, wie niemand etwas unternahm und die Gerechtigkeit ihrem Empfinden nach mit Füßen getreten wurde. Dies Gefühl verstärkte sich noch, als sie einige Tage später hörte, dass ein Fremder, dessen Beschreibung genau auf den verbrecherischen Gast der Kuromoris zutraf, einen Händler im benachbarten Dorf erschlagen hatte, da dieser sich weigerte, sein Geschäft ausrauben zu lassen. Ayumi kam es so vor, als hätten ihre Eltern und der Ältestenrat diesen armen Händler auf dem Gewissen und sie entschloss sich, ihre Heimat eines Tages zu verlassen, um nicht weiter unter scheinheiligen Feiglingen leben zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele und Pläne===&lt;br /&gt;
Ayumi hatte durch all die Enttäuschungen immer weniger Interesse an anderen Menschen und zog sich häufig allein zurück. Sie durchstreifte dann heimlich die Wälder und fühlte sich dabei frei und zufrieden.&lt;br /&gt;
Eines Tages lernte sie einen alten Jäger und Eremiten kennen, der draußen im Wald lebte. Zuerst hatte sie Angst vor ihm, aber nachdem sie sich häufiger über den Weg liefen, freundeten die beiden sich an. Der Alte hatte viel Verständnis für die Probleme des Mädchens, da er selbst ein Aussteiger war, der von seiner eigenen Gemeinschaft ähnlich enttäuscht wurde und sich deshalb abgewandt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fand Ayumi einen Leidensgenossen, der ihr schließlich das Bogenschießen beibrachte, da Ayumi lernen wollte, wie sie sich selbst verteidigen kann, falls sich so ein Vorfall wie mit dem Überfall des Fremden wiederholen sollte. Außerdem wollte sie eines Tages ihre Heimat verlassen und wenn es notwendig wäre, würde sie sich dazu eigenständig durch die Wälder schlagen. Zuerst behagte ihr der Gedanke nicht, wie ein Junge zu kämpfen, aber da sie eine gute Hand-Augen-Koordination besitzt, konnte sie schnell Erfolge erzielen und war froh etwas gelernt zu haben, womit sie sich durch eigenes Können und gute Leistungen Bestätigung und Selbstwert verschaffen konnte, welche nicht von dem Zuspruch oder der Aufmerksamkeit anderer Menschen abhängig war. Das Bogenschießen machte sie selbstsicher und bekräftigte sie in ihrem Ziel, eines Tages einen eigenen Weg einschlagen zu können, der sie weit fort von ihrer ungeliebten Familie führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fluchtversuch===&lt;br /&gt;
Als Ayumi etwas älter war, lernte sie einen jungen Händler kennen, der seine Waren auf ganz Shinji Oto anbot und deshalb schon weit gereist war. Ayumi kam mit ihm in Kontakt, da er auf dem Markt einen Stand neben ihren Eltern besaß und anfing ihr schöne Augen zu machen. Ayumi wollte zuerst nichts von ihm wissen, aber dann versprach er ihr, dass er sie mitnehmen würde und sie so ihre Heimat verlassen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi sah ihre Chance gekommen und ließ sich auf eine Liebschaft mit dem Mann ein, da er versprochen hatte, sie in die Freiheit zu führen. Da sie wusste, dass eine Beziehung zu einem Außenstehenden streng verboten war, entschloss sie sich, heimlich mit ihm durchzubrennen, um endlich fort zu kommen. Ayumi war bewusst, dass sie einen großen Traditionsbruch begeht, aber da sie dachte, dass sie für immer in die Ferne aufbricht, vergaß sie alle Bedenken und ließ sie sich auch auf eine unbedachte Nacht mit dem Mann ein, wobei die beiden jedoch von Ayumis Eltern erwischt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbannung===&lt;br /&gt;
Die daraufhin folgende Verbannung betrachtete Ayumi nicht als wirkliche Strafe, sondern war froh endlich fortzukommen und nicht die traditionelle Heilkunst und damit das Handwerk ihrer Eltern erlernen zu müssen. Sie fühlte sich auch wegen des Traditionsbruches nicht schuldig, da sie die Traditionen ihres Hauses inzwischen zu hassen gelernt hatte und nichts mehr für diese übrig hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit bei der Fischerfamilie sieht sie als vorübergehende Station auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit. Ayumi plant nämlich, dass Dorf zu verlassen, sobald sie den nötigen Mut gefasst hat, um endlich ihren ganz eigenen Weg gehen zu können. Außerdem ist sie auf der Suche nach Pfeilen für den Bogen den ihr alter Freund, der Jäger aus dem Wald, ihr vor ihrem Abschied mit auf den Wagen schmuggelte, um sich auf ihrer Reise ins Ungewisse verteidigen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi hat außerdem ein silbernes Medaillon mit dem Bild ihrer Mutter dabei, welches sie vor allem als Erinnerung daran trägt, dass sie niemals wie diese werden will. Es dient ihr also als abschreckendes Beispiel, welches sie sich stets vor Augen halten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prolog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Kindheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jugend ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Zwischenfall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abenteuer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterwerte ==&lt;br /&gt;
=== Attribute und Basiswerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Attribute und Basiswerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Mut || 12 ||mutig|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Lebensenergie || 28 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Klugheit || 11 ||gewöhnlich|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Ausdauer || 36 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Intuition || 14 ||wachsam|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Magieresistenz ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Charisma || 14 ||einnehmend|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Astralenergie || 20 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Fingerfertigkeit || 13 ||flinke Finger|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Karma-Pool || - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gewandtheit || 10 ||mobil|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Attacke-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Konstitution || 10 ||gesund|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Parade-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Körperkraft ||  10 || ||  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Fernkampf-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Magie || 10 || ||  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Initiative-Basiswert || 10 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Vor- und Nachteile]]  ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Sonderfertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Geländekunde: Wälder von Madras || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gutaussehend || Proben auf gesellschaftliche Talente sind um 1 erleichtert. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Entfernungssinn || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Tierfreund || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Meeresangst [3] || In früher Kindheit einmal fast im See ertrunken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rückkopplung || Sämtliche gewirkte Magie wirkt zu einem gewissen Grad auf den Zaubernden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Wilde Magie || Patzer bei 19 und 20.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fertigkeiten]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Kampffertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Kampftechnik-Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|AT || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|PA || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bogen || At: 15 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 45%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Attribute und Basiswerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Körperliche Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klettern (MU/GE/KK) || 3 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Körperbeherrschung (MU/IN/GE) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reiten (CH/GE/KK) || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Schwimmen (GE/KO/KK) || -3 &lt;br /&gt;
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| Selbstbeherrschung (MU/KO/KK) || 3 &lt;br /&gt;
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| Singen (IN/CH/KO) || 4 &lt;br /&gt;
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| Sinnenschärfe (KL/IN/IN) || 6 &lt;br /&gt;
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| Tanzen (CH/GE/GE) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Taschendiebstahl (MU/IN/FF) || 0 &lt;br /&gt;
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| Verstecken (MU/IN/GE) || 7 &lt;br /&gt;
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| Zechen (IN/KO/KK) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesellschaftliche Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW  &lt;br /&gt;
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| Betören (IN/CH/CH) || 6 &lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 45%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Orientierung (KL/IN/IN) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wildnisleben (IN/GE/KO) || 9 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Götter/Kulte (KL/KL/IN) || 6 &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Sprachen || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Shinji Oto || M&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kanji (Schrift) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gaben || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wildleder-Kleidung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Bekleidung aus dunkel gefärbtem Wildleder, bestehend aus Wams, Hose und Stiefeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Shinji Oto]] [[Kategorie:Menschen]] [[Kategorie:Helden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13449</id>
		<title>Ayumi Kuromori</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13449"/>
				<updated>2018-10-11T11:35:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Charaktergeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Datei:Portrait-Ayumi.jpg|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Profession&lt;br /&gt;
| Zauberin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesinnung&lt;br /&gt;
| Chaotisch-Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| ? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| [[Shinji Oto]] ([[Milas]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| [[Menschen|Mensch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Vater'': ''Taro Kuromori''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Mutter'': ''Yukiku''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Helden.png|30px|left|link=Helden]]'''Ayumi''' ist ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Milas]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi ist ein [[Helden]]charakter. &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Prägungen&amp;quot; hide=&amp;quot;Prägungen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rebellische Ader===&lt;br /&gt;
Ayumis Eltern übten nach alter Tradition ihres Hauses die Heilkunst aus und kannten sich gut mit der Herstellung von Heilmitteln aus, welche sie auf den Märkten der umliegenden Dörfer ihrer Heimat verkauften. Ihre Eltern waren deshalb überall hoch angesehen und durch ihre freigiebigen Heilkünste - welche sie für arme Menschen auch häufig ohne Bezahlung anboten - als große Menschenfreunde bekannt. Doch im Gegensatz zu ihrem warmherzigen Ruf, erlebte Ayumi ihre Eltern – vor allem ihre Mutter - als scheinheilige und narzisstische Selbstdarsteller, die sich ihr gegenüber eher kalt und distanziert verhielten und sich nur um sie kümmerten, wenn es ihnen, ihrem Ruf oder dem Geschäft nützlich erschien.&lt;br /&gt;
Ayumi merkte schnell, dass ihre Eltern für alle Menschen und deren Probleme immer ein offenes Ohr hatten, nur nicht für ihre eigene Tochter. Der Dank und die Anerkennung, welche die Eltern durch ihr Umfeld erhielten, schien sie mehr zu interessieren als die Probleme der eigenen Familie, weshalb Ayumi früh zu der Erkenntnis kam, dass der blinde Drang anderen zu helfen, vor allem dem eigennützigen und suchthaften Ziel dient, sich durch die Aufmerksamkeit der Mitmenschen selbst aufzuwerten und die eigenen Schwächen dadurch zu verdrängen. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Ayumi war den Eltern ihr eigenes selbstsüchtiges und scheinheiliges Verhalten nicht annähernd bewusst und sie konnten die häufige Kritik ihrer gekränkten und sich vernachlässigt gefühlten Tochter nicht nachempfinden, da sie selbst das Gefühl hatten, nur Gutes für ihr Umfeld zu leisten. Die enttäuschte Ayumi kam über den Schmerz, der das ignorante Verhalten ihrer Eltern bei ihr auslöste, deshalb bereits als kleines Kind zu der Erkenntnis, dass der unreflektierte und dogmatische Wunsch Gutes zu tun, schnell dazu führt, dass Leid und Unheil in die Welt gebracht wird. Ayumi empfand sich als Opfer dieses Umstandes und entschloss sich deshalb niemals so zu werden wie ihre Eltern, da sie ihren Selbstwert nicht von dem Zuspruch anderer Menschen abhängig wollte. Sie wollte stattdessen lieber lernen, sich selbst zu genügen und bewusster und ehrlicher zu agieren, als sie es von ihren Eltern demonstriert bekam. Deshalb begann sie alles zu hinterfragen, was man ihr vorschrieb und versuchte stets durch Rebellion und Aufmüpfigkeit ihren eigenen Weg zu finden und sich von ihnen abzugrenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vertrauensverlust in die Gemeinschaft===&lt;br /&gt;
Eines Tages nahmen Ayumis Eltern einen verletzen Reisenden bei sich auf, den die Leute im Dorf halbtot auf der Straße gefunden hatten. Ayumi war dieser Mann sofort unheimlich und sie bat die Eltern darum, sich nicht um ihn zu kümmern. Diese sahen jedoch ihre Chance, sich als große Retter aufzuspielen und erklärten Ayumi, dass es ihre Pflicht als Heiler sei, sich um jeden Hilfsbedürftigen zu kümmern. &lt;br /&gt;
Der Mann ließ sich gesund pflegen und lebte danach noch lange unter dem Dach der Familie, ohne dass er etwas zu dem Haushalt beitrug. Da Ayumis Eltern jeden Konflikt scheuten und die Regeln der Gastfreundschaft vorschoben, konnte der Fremde sich bei ihnen durchfuttern, obwohl die Familie manchmal selbst sehr knapp bei Kasse war. &lt;br /&gt;
Eines Tages waren die Eltern zum Markt und Ayumi blieb in der Zeit bei ihrer Tante, die im Nachbarhaus wohnte. Da sie zwischendurch etwas von zu Hause holen wollte, erwischte sie den Fremden dabei, wie er sich mit einem großen Sack aus dem elterlichen Haus schlich. Ayumi erkannte sofort, dass es sich um die Besitztümer der Familie handeln musste, die der Mann entwendet hatte und sich nun mit diesem aus dem Staub machen wollte. Sie folgte ihm, holte ihn ein und stellte ihn zur Rede. Der Mann ging jedoch nicht auf sie ein und schlug ihr einfach den vollgestopften Sack auf dem Kopf, wobei Ayumi ihre Narbe an der Stirn erhielt. Dann warf er das halbbewusstlose Mädchen in einen nah gelegenen See und dachte, dass er sie ertränkt hätte. Er verschwand und Ayumi wäre fast gestorben. Glücklicherweise wurde sie wach und konnte sich mit letzter Kraft ans Ufer retten. &lt;br /&gt;
Zuhause glaubte man ihr die Geschichte zwar, aber die Eltern weigerten sich, etwas gegen das Verbrechen zu unternehmen. Sie wollten einfach nicht, dass sich herumspricht, dass sie einem Verbrecher geholfen hatten und fürchteten, dass sich dies nachteilig auf ihren Ruf auswirkt. Ayumi war zu tiefst erschüttert und fühlte sich im Stich gelassen. Deshalb trat sie gegen den Willen ihrer Eltern vor den Ältestenrat und bat die weisen Männer, sich um die Verfolgung des Verbrechers zu kümmern. Doch auch hier verweigerte man ihr die Hilfe. Sie sagten ihr, dass sie nicht wüssten, ob der Fremde zu einer gefährlichen Gruppe von Verbrechern gehören würde und es deshalb klüger sei, ihn laufen zu lassen. Würde man ihn provozieren, könnte er aus Rache mit anderen von seiner Sorte zurückkehren und dem Dorf schaden. &lt;br /&gt;
Ayumi war entsetzt über so viel Feigheit und verlor das Vertrauen gegenüber ihrem Haus und dessen greisen Herrschern. Ohnmächtig musste sie also miterleben, wie niemand etwas unternahm und die Gerechtigkeit ihrem Empfinden nach mit Füßen getreten wurde. Dies Gefühl verstärkte sich noch, als sie einige Tage später hörte, dass ein Fremder, dessen Beschreibung genau auf den verbrecherischen Gast der Kuromoris zutraf, einen Händler im benachbarten Dorf erschlagen hatte, da dieser sich weigerte, sein Geschäft ausrauben zu lassen. Ayumi kam es so vor, als hätten ihre Eltern und der Ältestenrat diesen armen Händler auf dem Gewissen und sie entschloss sich, ihre Heimat eines Tages zu verlassen, um nicht weiter unter scheinheiligen Feiglingen leben zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele und Pläne===&lt;br /&gt;
Ayumi hatte durch all die Enttäuschungen immer weniger Interesse an anderen Menschen und zog sich häufig allein zurück. Sie durchstreifte dann heimlich die Wälder und fühlte sich dabei frei und zufrieden.&lt;br /&gt;
Eines Tages lernte sie einen alten Jäger und Eremiten kennen, der draußen im Wald lebte. Zuerst hatte sie Angst vor ihm, aber nachdem sie sich häufiger über den Weg liefen, freundeten die beiden sich an. Der Alte hatte viel Verständnis für die Probleme des Mädchens, da er selbst ein Aussteiger war, der von seiner eigenen Gemeinschaft ähnlich enttäuscht wurde und sich deshalb abgewandt hatte. &lt;br /&gt;
So fand Ayumi einen Leidensgenossen, der ihr schließlich das Bogenschießen beibrachte, da Ayumi lernen wollte, wie sie sich selbst verteidigen kann, falls sich so ein Vorfall wie mit dem Überfall des Fremden wiederholen sollte. Außerdem wollte sie eines Tages ihre Heimat verlassen und wenn es notwendig wäre, würde sie sich dazu eigenständig durch die Wälder schlagen. Zuerst behagte ihr der Gedanke nicht, wie ein Junge zu kämpfen, aber da sie eine gute Hand-Augen-Koordination besitzt, konnte sie schnell Erfolge erzielen und war froh etwas gelernt zu haben, womit sie sich durch eigenes Können und gute Leistungen Bestätigung und Selbstwert verschaffen konnte, welche nicht von dem Zuspruch oder der Aufmerksamkeit anderer Menschen abhängig war. Das Bogenschießen machte sie selbstsicher und bekräftigte sie in ihrem Ziel, eines Tages einen eigenen Weg einschlagen zu können, der sie weit fort von ihrer ungeliebten Familie führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fluchtversuch===&lt;br /&gt;
Als Ayumi etwas älter war, lernte sie einen jungen Händler kennen, der seine Waren auf ganz Shinji Oto anbot und deshalb schon weit gereist war. Ayumi kam mit ihm in Kontakt, da er auf dem Markt einen Stand neben ihren Eltern besaß und anfing ihr schöne Augen zu machen. Ayumi wollte zuerst nichts von ihm wissen, aber dann versprach er ihr, dass er sie mitnehmen würde und sie so ihre Heimat verlassen könnte. Ayumi sah ihre Chance gekommen und ließ sich auf eine Liebschaft mit dem Mann ein, da er versprochen hatte, sie in die Freiheit zu führen. Da sie wusste, dass eine Beziehung zu einem Außenstehenden streng verboten war, entschloss sie sich, heimlich mit ihm durchzubrennen, um endlich fort zu kommen. Ayumi war bewusst, dass sie einen großen Traditionsbruch begeht, aber da sie dachte, dass sie für immer in die Ferne aufbricht, vergaß sie alle Bedenken und ließ sie sich auch auf eine unbedachte Nacht mit dem Mann ein, wobei die beiden jedoch von Ayumis Eltern erwischt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbannung===&lt;br /&gt;
Die daraufhin folgende Verbannung betrachtete Ayumi nicht als wirkliche Strafe, sondern war froh endlich fortzukommen und nicht die traditionelle Heilkunst und damit das Handwerk ihrer Eltern erlernen zu müssen. Sie fühlte sich auch wegen des Traditionsbruches nicht schuldig, da sie die Traditionen ihres Hauses inzwischen zu hassen gelernt hatte und nichts mehr für diese übrig hatte. Die Arbeit bei der Fischerfamilie sieht sie als vorübergehende Station auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit. Ayumi plant nämlich, dass Dorf zu verlassen, sobald sie den nötigen Mut gefasst hat, um endlich ihren ganz eigenen Weg gehen zu können. Außerdem ist sie auf der Suche nach Pfeilen für den Bogen den ihr alter Freund, der Jäger aus dem Wald, ihr vor ihrem Abschied mit auf den Wagen schmuggelte, um sich auf ihrer Reise ins Ungewisse verteidigen zu können. Ayumi hat außerdem ein silbernes Medaillon mit dem Bild ihrer Mutter dabei, welches sie vor allem als Erinnerung daran trägt, dass sie niemals wie diese werden will. Es dient ihr also als abschreckendes Beispiel, welches sie sich stets vor Augen halten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Prolog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Kindheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jugend ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Zwischenfall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abenteuer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterwerte ==&lt;br /&gt;
=== Attribute und Basiswerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Attribute und Basiswerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Mut || 12 ||mutig|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Lebensenergie || 28 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Klugheit || 11 ||gewöhnlich|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Ausdauer || 36 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Intuition || 14 ||wachsam|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Magieresistenz ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Charisma || 14 ||einnehmend|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Astralenergie || 20 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Fingerfertigkeit || 13 ||flinke Finger|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Karma-Pool || - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gewandtheit || 10 ||mobil|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Attacke-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Konstitution || 10 ||gesund|| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Parade-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Körperkraft ||  10 || ||  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Fernkampf-Basiswert ||  8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Magie || 10 || ||  || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Initiative-Basiswert || 10 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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=== [[Vor- und Nachteile]]  ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Sonderfertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Geländekunde: Wälder von Madras || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gutaussehend || Proben auf gesellschaftliche Talente sind um 1 erleichtert. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Entfernungssinn || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Tierfreund || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Meeresangst [3] || In früher Kindheit einmal fast im See ertrunken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rückkopplung || Sämtliche gewirkte Magie wirkt zu einem gewissen Grad auf den Zaubernden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Wilde Magie || Patzer bei 19 und 20.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fertigkeiten]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Kampffertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Kampftechnik-Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|AT || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|PA || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bogen || At: 15 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 45%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Körperliche Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klettern (MU/GE/KK) || 3 &lt;br /&gt;
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| Körperbeherrschung (MU/IN/GE) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reiten (CH/GE/KK) || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Schwimmen (GE/KO/KK) || -3 &lt;br /&gt;
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| Selbstbeherrschung (MU/KO/KK) || 3 &lt;br /&gt;
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| Singen (IN/CH/KO) || 4 &lt;br /&gt;
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| Sinnenschärfe (KL/IN/IN) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tanzen (CH/GE/GE) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Taschendiebstahl (MU/IN/FF) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verstecken (MU/IN/GE) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zechen (IN/KO/KK) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesellschaftliche Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betören (IN/CH/CH) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Etikette (KL/IN/CH) || 4 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gassenwissen (KL/IN/CH) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Menschenkenntnis (KL/IN/CH) || 4 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schriftlicher Ausdruck (KL/IN/FF) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überreden (MU/IN/CH) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verkleiden (MU/CH/GE) || 0  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 45%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Attribute und Basiswerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Natur-Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fährtensuche (KL/IN/KO) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fesseln/ Entfesseln (FF/GE/KK) || 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orientierung (KL/IN/IN) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wildnisleben (IN/GE/KO) || 9 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Wissenstalente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Götter/Kulte (KL/KL/IN) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sagen/Legenden (KL/KL/CH) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tierkunde (MU/KL/IN) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Handwerkstalente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Handeln (IN/CH/KL) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kochen (KL/IN/FF) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schlösser knacken (IN/FF/FF) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Sprachen || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Shinji Oto || M&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kanji (Schrift) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gaben || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wildleder-Kleidung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Bekleidung aus dunkel gefärbtem Wildleder, bestehend aus Wams, Hose und Stiefeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Shinji Oto]] [[Kategorie:Menschen]] [[Kategorie:Helden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13448</id>
		<title>Ayumi Kuromori</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Ayumi_Kuromori&amp;diff=13448"/>
				<updated>2018-10-11T11:28:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Charaktergeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Datei:Portrait-Ayumi.jpg|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| Ayumi Kuromori&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Profession&lt;br /&gt;
| Zauberin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesinnung&lt;br /&gt;
| Chaotisch-Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| ? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| [[Shinji Oto]] ([[Milas]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| [[Menschen|Mensch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Vater'': ''Taro Kuromori''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| ''Mutter'': ''Yukiku''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Helden.png|30px|left|link=Helden]]'''Ayumi''' ist ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Milas]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayumi ist ein [[Helden]]charakter. &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Prägungen&amp;quot; hide=&amp;quot;Prägungen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rebellische Ader===&lt;br /&gt;
Ayumis Eltern übten nach alter Tradition ihres Hauses die Heilkunst aus und kannten sich gut mit der Herstellung von Heilmitteln aus, welche sie auf den Märkten der umliegenden Dörfer ihrer Heimat verkauften. Ihre Eltern waren deshalb überall hoch angesehen und durch ihre freigiebigen Heilkünste - welche sie für arme Menschen auch häufig ohne Bezahlung anboten - als große Menschenfreunde bekannt. Doch im Gegensatz zu ihrem warmherzigen Ruf, erlebte Ayumi ihre Eltern – vor allem ihre Mutter - als scheinheilige und narzisstische Selbstdarsteller, die sich ihr gegenüber eher kalt und distanziert verhielten und sich nur um sie kümmerten, wenn es ihnen, ihrem Ruf oder dem Geschäft nützlich erschien. Ayumi merkte schnell, dass ihre Eltern für alle Menschen und deren Probleme immer ein offenes Ohr hatten, nur nicht für ihre eigene Tochter. Der Dank und die Anerkennung, welche die Eltern durch ihr Umfeld erhielten, schien sie mehr zu interessieren als die Probleme der eigenen Familie, weshalb Ayumi früh zu der Erkenntnis kam, dass der blinde Drang anderen zu helfen, vor allem dem eigennützigen und suchthaften Ziel dient, sich durch die Aufmerksamkeit der Mitmenschen selbst aufzuwerten und die eigenen Schwächen dadurch zu verdrängen. Im Gegensatz zu Ayumi war den Eltern ihr eigenes selbstsüchtiges und scheinheiliges Verhalten nicht annähernd bewusst und sie konnten die häufige Kritik ihrer gekränkten und sich vernachlässigt gefühlten Tochter nicht nachempfinden, da sie selbst das Gefühl hatten, nur Gutes für ihr Umfeld zu leisten. Die enttäuschte Ayumi kam über den Schmerz, der das ignorante Verhalten ihrer Eltern bei ihr auslöste, deshalb bereits als kleines Kind zu der Erkenntnis, dass der unreflektierte und dogmatische Wunsch Gutes zu tun, schnell dazu führt, dass Leid und Unheil in die Welt gebracht wird. Ayumi empfand sich als Opfer dieses Umstandes und entschloss sich deshalb nicht so zu werden wie ihre Eltern, da sie ihren Selbstwert nicht von dem Zuspruch anderer Menschen abhängig wollte. Sie wollte stattdessen lieber lernen, sich selbst zu genügen und bewusster und ehrlicher zu agieren, als sie es von ihren Eltern demonstriert bekam. Deshalb begann sie alles zu hinterfragen, was man ihr vorschrieb und versuchte stets durch Rebellion und Aufmüpfigkeit ihren eigenen Weg zu finden und sich von ihnen abzugrenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vertrauensverlust in die Gemeinschaft===&lt;br /&gt;
Eines Tages nahmen Ayumis Eltern einen verletzen Reisenden bei sich auf, den die Leute im Dorf halbtot auf der Straße gefunden hatten. Ayumi war dieser Mann sofort unheimlich und sie bat die Eltern darum, sich nicht um ihn zu kümmern. Diese sahen jedoch ihre Chance, sich als große Retter aufzuspielen und erklärten Ayumi, dass es ihre Pflicht als Heiler sei, sich um jeden Hilfsbedürftigen zu kümmern. Der Mann ließ sich gesund pflegen und lebte danach noch lange unter dem Dach der Familie, ohne dass er etwas zu dem Haushalt beitrug. Da Ayumis Eltern jeden Konflikt scheuten und die Regeln der Gastfreundschaft vorschoben, konnte der Fremde sich bei ihnen durchfuttern, obwohl die Familie manchmal selbst sehr knapp bei Kasse war. Eines Tages waren die Eltern zum Markt und Ayumi blieb in der Zeit bei ihrer Tante, die im Nachbarhaus wohnte. Da sie zwischendurch etwas von zu Hause holen wollte, erwischte sie den Fremden dabei, wie er sich mit einem großen Sack aus dem elterlichen Haus schlich. Ayumi erkannte sofort, dass es sich um die Besitztümer der Familie handeln musste, die der Mann entwendet hatte und sich nun mit diesem aus dem Stab machen wollte. Sie folgte ihm, holte ihn ein und stellte ihn zur Rede. Der Mann ging jedoch nicht auf sie ein und schlug ihr einfach den vollgestopften Sack auf dem Kopf, wobei Ayumi ihre Narbe an der Stirn erhielt. Dann warf er das halbbewusstlose Mädchen in einen nah gelegenen See und dachte, dass er sie ertränkt hätte. Er verschwand und Ayumi wäre fast gestorben. Glücklicherweise wurde sie wach und konnte sich mit letzter Kraft ans Ufer retten. Zuhause glaubte man ihr die Geschichte zwar, aber die Eltern weigerten sich, etwas gegen das Verbrechen zu unternehmen. Sie wollten einfach nicht, dass sich herumspricht, dass sie einem Verbrecher geholfen hatten und fürchteten, dass sich dies nachteilig auf ihren Ruf auswirkt. Ayumi war zu tiefst erschüttert und fühlte sich im Stich gelassen. Deshalb trat sie gegen den Willen ihrer Eltern vor den Ältestenrat und bat die weisen Männer, sich um die Verfolgung des Verbrechers zu kümmern. Doch auch hier verweigerte man ihr die Hilfe. Sie sagten ihr, dass sie nicht wüssten, ob der Fremde zu einer gefährlichen Gruppe von Verbrechern gehören würde und es deshalb klüger sei, ihn laufen zu lassen. Würde man ihn provozieren, könnte er aus Rache mit anderen von seiner Sorte zurückkehren und dem Dorf schaden. Ayumi war entsetzt über so viel Feigheit und verlor das Vertrauen gegenüber ihrem Haus und dessen greisen Herrschern. Ohnmächtig musste sie also miterleben, wie niemand etwas unternahm und die Gerechtigkeit ihrem Empfinden nach mit Füßen getreten wurde. Dies Gefühl verstärkte sich noch, als sie einige Tage später hörte, dass ein Fremder, dessen Beschreibung genau auf den ehemaligen Gast der Kuromoris zutraf, einen Händler im benachbarten Dorf erschlagen hatte, da dieser sich weigerte, sein Geschäft ausrauben zu lassen. Ayumi kam es so vor, als hätten ihre Eltern und der Ältestenrat diesen armen Händler auf dem Gewissen und sie entschloss sich, ihre Heimat eines Tages zu verlassen, um nicht weiter unter scheinheiligen Feiglingen leben zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele und Pläne===&lt;br /&gt;
Ayumi hatte durch all die Enttäuschungen immer weniger Interesse an anderen Menschen und zog sich häufig allein zurück. Sie durchstreifte dann heimlich die Wälder und fühlte sich dabei frei und zufrieden. Eines Tages lernte sie einen alten Jäger und Eremiten kennen, der draußen im Wald lebte. Zuerst hatte sie Angst vor ihm, aber nachdem sie sich häufiger über den Weg liefen, freundeten die beiden sich an. Der Alte hatte viel Verständnis für die Probleme des Mädchens, da er selbst ein Aussteiger war, der von seiner eigenen Gemeinschaft ähnlich enttäuscht wurde und sich deshalb abgewandt hatte. So fand Ayumi einen Leidensgenossen, der ihr schließlich das Bogenschießen beibrachte, da Ayumi lernen wollte, wie sie sich selbst verteidigen kann, falls sich so ein Vorfall wie mit dem Überfall des Fremden wiederholen sollte. Außerdem wollte sie eines Tages ihre Heimat verlassen und wenn es notwendig wäre, würde sie sich dazu eigenständig durch die Wälder schlagen. Zuerst behagte ihr der Gedanke nicht, wie ein Junge zu kämpfen, aber da sie eine gute Hand-Augen-Koordination besitzt, konnte sie schnell Erfolge erzielen und war froh etwas gelernt zu haben, womit sie sich durch eigenes Können und gute Leistungen Bestätigung und Selbstwert verschaffen konnte, welche nicht von dem Zuspruch oder der Aufmerksamkeit anderer Menschen abhängig war. Das Bogenschießen machte sie selbstsicher und bekräftigte sie in ihrem Ziel, eines Tages einen eigenen Weg einschlagen zu können, der sie weit fort von ihrer ungeliebten Familie führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fluchtversuch===&lt;br /&gt;
Als Ayumi etwas älter war, lernte sie einen jungen Händler kennen, der seine Waren auf ganz Shinji Oto anbot und deshalb schon weit gereist war. Ayumi kam mit ihm in Kontakt, da er auf dem Markt einen Stand neben ihren Eltern besaß und anfing ihr schöne Augen zu machen. Ayumi wollte zuerst nichts von ihm wissen, aber dann versprach er ihr, dass er sie mitnehmen würde und sie so ihre Heimat verlassen könnte. Ayumi sah ihre Chance gekommen und ließ sich auf eine Liebschaft mit dem Mann ein, da er versprochen hatte, sie in die Freiheit zu führen. Da sie wusste, dass eine Beziehung zu einem Außenstehenden streng verboten war, entschloss sie sich, heimlich mit ihm durchzubrennen, um endlich fort zu kommen. Ayumi war bewusst, dass sie einen großen Traditionsbruch begeht, aber da sie dachte, dass sie für immer in die Ferne aufbricht, vergaß sie alle Bedenken und ließ sie sich auch auf eine unbedachte Nacht mit dem Mann ein, wobei die beiden jedoch von Ayumis Eltern erwischt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbannung===&lt;br /&gt;
Die daraufhin folgende Verbannung betrachtete Ayumi nicht als wirkliche Strafe, sondern war froh endlich fortzukommen und nicht die traditionelle Heilkunst und damit das Handwerk ihrer Eltern erlernen zu müssen. Sie fühlte sich auch wegen des Traditionsbruches nicht schuldig, da sie die Traditionen ihres Hauses inzwischen zu hassen gelernt hatte und nichts mehr für diese übrig hatte. Die Arbeit bei der Fischerfamilie sieht sie als vorübergehende Station auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit. Ayumi plant nämlich, dass Dorf zu verlassen, sobald sie den nötigen Mut gefasst hat, um endlich ihren ganz eigenen Weg gehen zu können. Außerdem ist sie auf der Suche nach Pfeilen für den Bogen den ihr alter Freund, der Jäger aus dem Wald, ihr vor ihrem Abschied mit auf den Wagen schmuggelte. Ayumi hat außerdem ein silbernes Medaillon mit dem Bild ihrer Mutter dabei, welches sie vor allem als Erinnerung daran trägt, dass sie niemals wie diese werden will. Es dient ihr also als abschreckendes Beispiel, welches sie sich stets vor Augen halten möchte.&lt;br /&gt;
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=== Prolog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Kindheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jugend ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Zwischenfall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abenteuer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterwerte ==&lt;br /&gt;
=== Attribute und Basiswerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== [[Vor- und Nachteile]]  ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Sonderfertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Geländekunde: Wälder von Madras || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gutaussehend || Proben auf gesellschaftliche Talente sind um 1 erleichtert. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Entfernungssinn || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Tierfreund || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Meeresangst [3] || In früher Kindheit einmal fast im See ertrunken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rückkopplung || Sämtliche gewirkte Magie wirkt zu einem gewissen Grad auf den Zaubernden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Wilde Magie || Patzer bei 19 und 20.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fertigkeiten]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Kampffertigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Kampftechnik-Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|AT || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|PA || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bogen || At: 15 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 45%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Attribute und Basiswerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Körperliche Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klettern (MU/GE/KK) || 3 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Körperbeherrschung (MU/IN/GE) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reiten (CH/GE/KK) || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schleichen (MU/IN/GE) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwimmen (GE/KO/KK) || -3 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Selbstbeherrschung (MU/KO/KK) || 3 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Singen (IN/CH/KO) || 4 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sinnenschärfe (KL/IN/IN) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tanzen (CH/GE/GE) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Taschendiebstahl (MU/IN/FF) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verstecken (MU/IN/GE) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zechen (IN/KO/KK) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesellschaftliche Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betören (IN/CH/CH) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Etikette (KL/IN/CH) || 4 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gassenwissen (KL/IN/CH) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Menschenkenntnis (KL/IN/CH) || 4 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schriftlicher Ausdruck (KL/IN/FF) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überreden (MU/IN/CH) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verkleiden (MU/CH/GE) || 0  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 45%; float: left; margin:10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Attribute und Basiswerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Natur-Talente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fährtensuche (KL/IN/KO) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fesseln/ Entfesseln (FF/GE/KK) || 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orientierung (KL/IN/IN) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wildnisleben (IN/GE/KO) || 9 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Wissenstalente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Götter/Kulte (KL/KL/IN) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sagen/Legenden (KL/KL/CH) || 6 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tierkunde (MU/KL/IN) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Handwerkstalente || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Handeln (IN/CH/KL) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kochen (KL/IN/FF) || 5 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schlösser knacken (IN/FF/FF) || 0 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Sprachen || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Shinji Oto || M&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kanji (Schrift) || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gaben || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|TaW &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wildleder-Kleidung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Bekleidung aus dunkel gefärbtem Wildleder, bestehend aus Wams, Hose und Stiefeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Shinji Oto]] [[Kategorie:Menschen]] [[Kategorie:Helden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Datei:Menschenv%C3%B6lker.png&amp;diff=13308</id>
		<title>Datei:Menschenvölker.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: Octavia lud eine neue Version von Datei:Menschenvölker.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13255</id>
		<title>Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13255"/>
				<updated>2018-06-08T21:24:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Valburger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die ritterlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und die Älteste '''Sh'tiya''' aus dem Winterlager ''Siku-tomkin'' in der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Menschen#Die_Al.27Dhagar|Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelagisches Meer.png|250px|thumb|right|Pelagisches Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-LuggulTravar.png|350px|thumb|right|Luggulabdur und Travar]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13254"/>
				<updated>2018-06-08T21:24:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Olburger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und die Älteste '''Sh'tiya''' aus dem Winterlager ''Siku-tomkin'' in der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Menschen#Die_Al.27Dhagar|Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelagisches Meer.png|250px|thumb|right|Pelagisches Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-LuggulTravar.png|350px|thumb|right|Luggulabdur und Travar]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Datei:Karte-LuggulTravar.png&amp;diff=13236</id>
		<title>Datei:Karte-LuggulTravar.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13231"/>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Luggulaner */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und die Älteste '''Sh'tiya''' aus dem Winterlager ''Siku-tomkin'' in der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Menschen#Die_Al.27Dhagar|Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelagisches Meer.png|250px|thumb|right|Pelagisches Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-LuggulTravar.png|350px|thumb|right|Luggulabdur und Travar]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Pelager */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und die Älteste '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Menschen#Die_Al.27Dhagar|Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelagisches Meer.png|250px|thumb|right|Pelagisches Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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				<updated>2018-06-08T20:42:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13214</id>
		<title>Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13214"/>
				<updated>2018-06-08T20:40:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Umêler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und die Älteste '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Menschen#Die_Al.27Dhagar|Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:39:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Umêler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und die Älteste '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13211</id>
		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:38:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Umêler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13210</id>
		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:37:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Untergegangene Menschenvölker */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13209</id>
		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:37:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Shinji Oto */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:36:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Shinji Oto */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13207</id>
		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:36:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Pazumer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:35:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magier|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13204</id>
		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:34:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magiewirker|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Datei:Aloran-V%C3%B6lkerImperium.png&amp;diff=13199</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:17:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die Völker des Theranischen Imperiums */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magiewirker|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=13196</id>
		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:02:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die freien Völker Alorans */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magiewirker|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Menschen</title>
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				<updated>2018-06-08T20:01:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die freien Völker Alorans */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magiewirker|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_Städte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] &lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magiewirker|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte_von_Barsaive#Barthavion_in_den_.C3.9Cberlieferungen_der_Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians_V%C3%B6lkerzug#Das_Wunder_des_roten_Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der Götterwelt Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_St.C3.A4dte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus Kollgard und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''Haidaby'']]||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|Bruder '''Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|Captain '''[[Etril Bollscheff]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Alorans in ihr [[Theranisches|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Kaiser]]. &lt;br /&gt;
Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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		<title>Menschen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Octavia: /* Die freien Völker Alorans */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wandlungsfähigen Menschen sind aus Sicht der [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]] noch relativ junge Geschöpfe. &lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] behaupten die alten Mythen aus [[Talon Lethiel]] und auch viele Gelehrte der menschlichen Völker, dass die Menschen die wahren Nachfahren der weißen [[Drachen]] seien oder zumindest ihren Platz auf Gea als geistgewandte und neugierige Wesen übernommen hätten. Jedoch ist sich niemand sicher, ob sie ebenfalls Schöpfungen der allumfassenden [[Archonten]], der jüngeren aber ebenfalls mächtigen [[Götter|Göttergeschlechter]] aus den himmlischen Sphären [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|Celestias]] oder sogar – wie es einige Skeptiker der [[Elben]] befürchten – Hinterlassenschaften der abyssischen [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] sind. Unter [[Magie#Die Magiewirker|Magiern]] und Gelehrten hält sich auch manchmal die Behauptung, dass die Schöpfung der Menschen von niemanden vollzogen wurde, sondern dass es sich lediglich um einen kosmischen Zufall handelt, der sich ohne das bewusste Zutun eines astralen Wesens ereignet habe. So unterschiedlich diese Vermutungen auch sind, so besteht jedoch in den meisten Sagen Einigkeit darüber, dass die Menschen einst aus dem Blut der gefallenen Drachen emporgestiegen seien, nachdem diese von dem [[Verijgorn]] und seinen [[Dämonen|Dämonenmassen]] niedergestreckt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Alorans=&lt;br /&gt;
Auf Aloran leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] des mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barsaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas]]]] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]] flohen (siehe [[Torians Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Torian]] gelangten diese in das alte [[Geschichte_von_Barsaive#Barthavion_in_den_.C3.9Cberlieferungen_der_Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians_V%C3%B6lkerzug#Das_Wunder_des_roten_Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Osten von [[Aloran]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barsaive]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des theranischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barsaive wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barsaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barsaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver sind auf ganz Aloran für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lochost]] ist ein Unikat in der Götterwelt Alorans. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barsaive als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barsaive#Freie_St.C3.A4dte_Barsaives_.2F_Stadtstaaten|freien Städten Barsaives]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barsavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barsaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barsaive behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barsavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Einauge]]) sagt man im theranischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barsaive mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barsaive zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barsaive seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barsavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben die [[Zwerge]] mit der Einführung des einheitlichen Glaubens an die [[Der Passionsglaube|Passionen]] dafür gesorgt, dass die Barsaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barsaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barsaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund von Utukk'Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barsaive in Zukunft das Schicksal von ganz Aloran und vielleicht sogar von ganz Gea ergeben werde.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus Kollgard und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''Haidaby'']]||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Aloran. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|Bruder '''Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die gottesfürchtigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Mynbruje]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Aloran, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magie#Die Magiewirker|Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''Vluzheim'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des  [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''Val''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|Captain '''[[Etril Bollscheff]]''', Seeräuber aus dem Arasmeer und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Arasmeer#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Arasmeer#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche das weite [[Arasmeer]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barsaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lochost]] und des [[Notun]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Phex]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten des Arasmeeres gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Aloran]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Uchka''', Mammutreiter und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Kappiataitok''', Robbenfänger und '''Sh'tiya''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Aloran]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Aloran]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Flavius Vitreus Elatus]]''', Senator und '''[[Gaia Tarratia]]''' Drachenpriesterin  aus ''[[Thera]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Aloran]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind bekannt als Volk des [[Drachen]] [[Theranios]], welcher ihnen in ihren frühen Anfängen hilfreich zur Seite stand und dessen [[Theraner#Die Genien|Genius]] in ihrem göttlichen [[Theranischer Kaiser|Kaiser]] noch heute weiterlebt. Alle Theraner sind ihrem Kaiser treu ergeben und alle anderen Völker, die sich ihrem mächtigen Imperium anschließen, schwören ihre Treue bei dem Zeichen des Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Astralmagier]], die ihre magische Schule von den Fähigkeiten des Drachen Theranios ableiteten, werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche dem symbolischen Drachen Theras wie ein entzündlich schmerzender Stachel in der edlen Pranke stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten [[Menschen]], die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem weißen [[Drachen]] [[Theranios]] und seinem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Schutz ihres Drachens und der freien Muse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem Theranios von [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau der beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude oder dem großen Tempel des [[Lexus]] verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Aloran]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den aloranischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Aloran ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Aloran]] aus, welche gemeinsam mit aloranischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Alorans und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Alorans mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Aloraner häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Aloran und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Aloran auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Alorans inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Djarandev''', Leibwächter und '''Ranjani''', Tempeldienerin aus ''[[Bhuma]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Aloran]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Aloran lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Alorans, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Aloran]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Aloraner eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Aloran gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Aloran – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Aloran]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Ugunemtep''', Hohepriester und '''Nyufereti''', Fürstin aus dem ''Pazumischen Reich'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Aloran stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dschinn&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Aloran]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Umêler#Geschichte|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Aloran bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Aloran zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Der Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Gwendal''', Sterndeuter und '''Nolwenn''', Kornkönigin aus ''[[Umêl]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Theranern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Aloran]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten aloranischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Aloranern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Aloran zu errichten. Diese nannte man [[Zenas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Aloran Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Aloran waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Umêler#Geschichte|König Hatuchain]] sich mit dem [[Verijgorn]] verbündet und den [[Drachen]] [[Theranios]] getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''[[Syduseos]]''', Entdecker und '''Thalestris''', Amazone aus ''Pelagien'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Aloran|Alorans]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Aloran waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Seereise des Pelagers [[Syduseos]] kam es dazu, dass er auf einer versteckten [[Thera|Insel]] am westlichen Ufer Alorans auf ein altes und vergessenes Ei der alten [[Drachen]] stieß. Dieses zersprang vor den Augen der pelagischen Heldengruppe und gebar den Drachen [[Theranios]], welcher der Augapfel des aus Sydoseus Begleitern neue entstandenen Volkes der Theraner wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: Ivory;&amp;quot;|[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|zentriert|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] ||style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Dorazs]], der die drei großen [[Lindwürmer]] – u.a. auch [[Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Alorans, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Aloran mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Octavia</name></author>	</entry>

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